Unfallursache bislang unklar

Tödlicher Unfall bei Bottendorf - B252 war voll gesperrt

Burgwald. Ein junger Mann ist am Samstag bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 252 zwischen Bottendorf und Ernsthausen ums Leben gekommen. Drei weitere Personen erlitten schwere Verletzungen.

Aktualisiert um 19.14 Uhr

Neben Feuerwehr, Polizei und einem Großaufgebot an Rettungskräften war auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz.

Der folgenschwere Zusammenstoß passierte gegen 12 Uhr etwa auf halber Strecke im Waldgebiet zwischen den beiden Ortsteilen der Großgemeinde Burgwald. Beteiligt waren eine Limousine und ein Kleinwagen. Der 20-jährige Beifahrer im Kleinwagen kam bei der Kollision ums Leben, die 21-jährige Fahrerin musste mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus geflogen werden. Dazu war der Siegener Rettungshubschrauber Christoph 25 im Einsatz.

Die beiden Insassen der Limousine wurden nach notärztlicher Erstversorgung an der Unfallstelle ebenfalls ins Krankenhaus eingeliefert.

Nach ersten Erkenntnissen der Frankenberger Polizei befuhr eine 22-Jährige mit ihrem 25-jährigen Beifahrer die Bundesstraße in südlicher Richtung. Die Limousine geriet aus bislang nicht geklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn und stieß dort frontal mit dem in Richtung Frankenberg fahrenden Kleinwagen zusammen. Die Limousine kam in der Folge von der Straße ab und blieb vor einem Baum am Waldrand stehen. Der Kleinwagen schleuderte herum und kam im Graben zum Stillstand.

Die Feuerwehren aus Burgwald, Bottendorf, Wiesenfeld und Birkenbringhausen rückten aus und befreiten die beiden Insassen des Kleinwagens aus dem völlig zerstörten Auto - für den Beifahrer kam trotz aller Bemühungen der Einsatzkräfte jede Hilfe zu spät. Die Bundesstraße blieb bis 15 Uhr voll gesperrt.

Tödlicher Unfall bei Bottendorf - B252 war voll gesperrt

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Marburg beauftragte die Polizei einen Gutachter, der ein Rekonstruktionsgutachten erstellen und damit die Gründe des Unfalls klären soll. Der Schaden an den beiden völlig zerstörten Fahrzeugen summiert sich nach einer Schätzung der Polizei auf 20.000 Euro. (www.112-magazin.de/abg)

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © www.112-magazin.de

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion