54 Teilnehmer einer Familienskifreizeit hatten ideale Wintersportbedingungen

Tolle Pisten im Zillertal

Gruppenfoto frühmorgens vor dem Hotel Tannerhof in Zell am Ziller: An diesem Morgen schneite es, doch auf der Piste hatten die Skifahrer herrlichen Sonnenschein - kaum zu glauben, aber wahr. Fotos: G. Scholl

Viermünden. Nach Österreich führte eine siebentägige Familienskifreizeit des TSV Viermünden/Schreufa in der ersten Januarwoche. Die herrliche Bergwelt des Zillertales war wie geschaffen für grenzenlosen Wintersport. Viele Pistenkilometer und Höhenmeter legten die 54 Teilnehmer bei knackig-kalten Temperaturen zurück.

Die Organisation der Freizeit lag in den Händen von Theo Schätte. Begleitet wurden die Skifreunde von Skilehrer Thomas Fackiner, der auch in diesem Jahr Anfänger schulte. Zum wiederholten Male wohnte die Gruppe im gemütlichen Tannerhof in Zell am Ziller. Dort ließen sich die Skifahrer traditionelle Gerichte schmecken.

Nicht weit vom Haus entfernt, startete täglich der kostenlose Skibus zur Talstation der Zillertal Arena. Von 630 Metern ging es mit modernen Seilbahnen hinauf bis zum Kreuzjoch in 2559 Metern Höhe oder auch zum Übergangsjoch in 2500 Metern. Von dort führten gut präparierte Skipisten hinunter.

Die Zillertal Arena mit den Pisten in Zell, Gerlos und Königsleiten boten Anfängern und Fortgeschrittenen ideale Abfahrten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Das Gebiet der Zillertal Arena bietet 220 Pistenkilometer, darunter 17 km schwarze, 138 km rote und 65 km blaue Pisten, an. Alle Skifahrer und Snowboardfahrer kamen voll auf ihre Kosten und konnten auf den kilometerlangen Pisten ihre fahrerischen Fähigkeiten üben. Bemerkenswert war, dass fast alle Teilnehmer der Reisegruppe mit Helmen ausgestattet waren und das Tragen sehr positiv bewerteten.

Spaß auf der Rodelbahn

In den gemütlichen Skihütten kehrten die Skifahrer zu den Mittagspausen ein. Nach dem Skifahren gehörte auch Après-Ski dazu. Einige Skifans ließen sich den Glühwein, Jagertee und Lumumba schmecken. Viel Spaß hatten die Erwachsenen und Kinder auf der sieben Kilometer langen beleuchteten Naturrodelbahn im Zillertal. Mit dem Bus ging es nach dem Abendessen nach Hainzenberg. Die Auffahrt mit der Gerlossteinbahn zum Start in 1650 Metern Höhe war bequem und schnell. Dann ging es mit Vollgas los durch den winterlichen Wald. Zum weiteren Abendprogramm gehörten Spielabende und der Austausch von Erlebnissen auf den Pisten.

Nach erlebnisreichen Tagen kehrte die Reisegruppe gut zurück ins Frankenberger Land. Viele der Teilnehmer freuen sich schon auf die nächste Familienskifreizeit im kommenden Jahr.

Von Gunhild Scholl

Quelle: HNA

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