Tourismus-Bilanz: Frankenau fühlt sich bei der Edersee-Touristic gut aufgehoben

Sprachen über Tourismus: (von links) Bürgermeister Brede, Michael Schäfer (Wir für die Region), Rainer Lange (Tourismusbeirat), Stefan Hellenthal (Wir für die Region), Holger Kohlepp (Tourismusbeirat), Eva Sietsma und Rudy Karrenbeld (Feriendorf) sowie Wilfried Vöhl (Tourismusbeirat).

Frankenau. Seit einem Jahr ist Frankenau Mitglied in der Edersee-Touristic. Doch was bringt die Mitgliedschaft der Stadt? Die HNA fragte bei Bürgermeister Björn Brede (SPD) nach.

Seine Antwort: Man sei sich einig, dass die Edersee-Touristic für Frankenau auch in den nächsten Jahren wegen der aktuellen Vermarktungsebenen die richtige Schiene für die Vermarktung der Tourismusregion um den Edersee und des Nationalparks sei.

Kürzlich habe eine Treffen mit den Leistungsträgern aus Vöhl, Edertal, Lichtenfels und Frankenau stattgefunden. Die Frankenauer Betriebe haben sich laut Brede auch in die Diskussion eingebracht. Der Geschäftsführer der Edersee-Touristic habe signalisiert, die Arche-Region Frankenau noch stärker vermarkten zu wollen.

Kritisch zu bewerten seien allerdings die vielen Tourismusebenen. Zu viele Vermarktungsbüros würden den Hotels und Gaststätten die Türen einrennen und wollten Geld sowie Beiträge für Werbeplattformen. Aber nicht nur die privaten Ebenen seien kaum noch überschaubar, auch die politisch installierten Ebenen. „Es gibt den Tourismus-Service Waldeck-Ederbergland, die Grimm-Heimat Nordhessen, die Ederbergland-Touristik, die Hessen-Agentur und viele mehr. Es gibt auch Bestrebungen des Kreises, eine Neustrukturierung voranzutreiben“, sagte Brede.

Der Bürgermeister berichtete, dass auch ein Gespräch mit den Feriendorf-Betreibern Eva Sietsma und Rudy Karrenbeld - Geschäftsführer Louis Janssens war verhindert - sowie mit dem Frankenauer Tourismusbeirat und dem Verein „Wir für die Region“ stattgefunden habe. Man sei sich einig gewesen, dass die Arche-Region und der Eingang in den Nationalpark zur Quernstkapelle noch stärker vermarktet werden müssten. Dies soll in einem der nächsten Gespräche mit dem Geschäftsführer der Edersee-Touristic, Claus Günther, sowie mit dem Verein „Wir für die Region“ und dem Tourismusbeirat erörtert werden.

Von Philipp Daum 

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Quelle: HNA

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