Mit Festgottesdienst wurde Pfarrerin Monika Dersch-Paulus in Röddenau eingeführt

Tradition und neue Wege

Segenswünsche zum Geleit: Bei der Amtseinführung der neuen Pfarrerin Monika Dersch-Paulus (2. von links) wirkten mit (von links) Pfarrerin Nora Dinges, Dekanin Ute Zöllner und Präses Hans-Jakob Lichtenfeld. Fotos: Völker

Röddenau. Festliche Bläsermusik der vereinigten Posaunenchöre von Röddenau und Haine begrüßte am Sonntag bereits vor dem Gotteshaus viele Gemeindemitglieder und Gäste, die zur feierlichen Einführung von Monika Dersch-Paulus als neuer Pfarrerin des evangelischen Kirchspiels Röddenau kamen. Schon am Abend ihres ersten Arbeitstages in Röddenau hatten sie am frisch renovierten Pfarrhaus ihr und ihrer Familie ein Ständchen gebracht.

Dekanin Ute Zöllner wünschte der neuen Seelsorgerin, die nach fünfmonatiger Vakanz in Röddenau die Nachfolge von Pfarrer Heinrich Jammer antritt, sich „im Vertrauen auf Gott weiter zu entwickeln und immer wieder herausrufen zu lassen in die Nachfolge Jesu Christi“. Sie nannte Röddenau mit seiner Tradition als kirchlicher Sendbezirk „einen Ort mit bedeutendem Glaubensleben vom Mittelalter bis heute“.

In ihrer Antrittspredigt über Hebräer 4, 12 stellte Monika Dersch-Paulus die Bedeutung des Wortes Gottes in den Mittelpunkt. „Es ist lebendig und macht lebendig, es wirkt als eine scharfe Waffe gegen alles, was das Lebendige behindern will“, erklärte sie. Mit dem Wort „Fürchte dich nicht!“ werde einer Gemeinde, die vertraue, Gottes Botschaft eröffnet. Bei der Einführung von Monika Dersch-Paulus am Sonntagnachmittag in ihr neues Pfarramt von Röddenau, Haine und Rodenbach assistierten der Dekanin Hans-Jakob Lichtenfels, Präses der Kreissynode Frankenberg, und Pfarrerin Nora Dinges (Neukirchen/Knüll).

Andreas Naumann vom Kirchenvorstand Röddenau ermutigte die neue Pfarrerin, bei allem Traditionsreichtum im Kirchspiel auch neue Wege zu beschreiten und „offen und geprägt vom gegenseitigen Respekt das Gemeindeleben zu gestalten“. Den Segenswunsch des Kirchenvorstandes Haine überbrachte Werner Müller, der auch zum anschließenden Empfang in das Gemeindehaus einlud.

Dort wurde die Seelsorgerin mit großer Herzlichkeit mit Liedern der Kindergottesdienstgemeinde Haine begrüßt, es gab viele Grüße und Wünsche, darunter auch von Bürgermeister Christian Engelhardt für die Stadt Frankenberg. Auch aus dem ehemaligen Kirchspiel Heisebeck waren Wegbegleiter von Monika Dersch-Paulus gekommen.

Die reiche kirchenmusikalische Tradition des Kirchspiels Röddenau zeigte sich im Einführungsgottesdienst mit Musik der Posaunenbläser von Röddenau und Haine unter Leitung von Karl-Heinz Huhn, der Frauensingkreis stimmte mit Uta Jammer moderne Weisen an und an der Orgel lösten sich die Organistinnen Heidi Huhn und Diana Soldan ab.

Von Karl-Hermann Völker

Quelle: HNA

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