Traum ging in Erfüllung: Frankenauer genießt Essen-Motor-Show

Essen/Frankenau. Michael Pilger ist kaum zu verstehen, als die HNA bei ihm auf dem Handy anruft. Der Frankenauer ist derzeit in Essen bei der Motor-Show dabei.

Er ist am Handy deswegen so schwer zu verstehen, weil im Hintergrund laute Motorengeräusche zu hören sind. Pilger muss sich mehrere Meter von anderen Fahrzeugen entfernen, damit er in Ruhe sprechen kann. „Das ist der Hammer hier. Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen“, sagt der 50-Jährige vom Frankenauer Team „PN Drift Art“.

Seit mehreren Tagen ist Pilger in Essen bei der Motor-Show dabei, und das nicht nur als Besucher. „Ich bin jetzt fester Baustein dieser einmaligen Messe-Gemeinde“, sagt Pilger, der am Wochenende bei der Messe auch an einem Drift- Cup-Wettbewerb teilgenommen und ein aus seiner Sicht „hervorragendes Ergebnis“ erzielt hat. „Von insgesamt zehn Teilnehmern bin ich am Ende Fünfter geworden“, berichtet der 50-Jährige und weist darauf hin, dass sein 325er-BMW sogar der leistungsschwächste gewesen sei.

„Meine Konkurrenten hatten fast alle Fahrzeuge mit V-8-Motoren unter dem Hintern, die rund 350 PS und damit 150 PS mehr hatten als mein BMW“, betont Pilger. „Es ist mir aber trotzdem gelungen, das eine oder andere Auto hinter mir zu lassen und vor mehreren tausend Zuschauern einen klasse Wettbewerb zu fahren.“

Der Frankenauer berichtet, dass es sehr schwer gewesen sei, auf dem gummiartigen Untergrund den richtigen Grip auf die Vorderachse zu bekommen. „Die Hinterräder wurden zwar heiß, aber das war es dann auch. Man musste hart mit der Drift-Bremse arbeiten, um eine spektakuläre Show bieten zu können.“

Pilger hat neben seiner Teilnahme am Drift-Cup oder seinen Einsätzen bei Drift-Taxi-Vorführungen und anderen Show-Acts aber auch genug Zeit, die Essen-Motor-Show zu genießen. „Das ist Adrenalin pur. Es gibt noch viele andere Motorsport-Wettbewerbe, bei denen man den Profis bei ihren Fahrkünsten zuschauen kann. An unzähligen Ständen zeigen zudem die unterschiedlichsten Leute ihre Fahrzeuge. Und überall kommt man mit Gleichgesinnten ins Gespräch. Jeder hat hier Benzin im Blut“, sagt Pilger.

Von Philipp Daum 

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Quelle: HNA

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