Michael Stehl aus Gemünden zieht in den Mittleren Osten

Für den Traumberuf in die Emirate

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Neue Aufgaben warten auf Michael Stehl: Der Gemündener fliegt im Januar in die Vereinigten Arabischen Emirate, deren Flagge er stolz präsentiert. Dort will er einige Jahre bleiben und die Feuerwehrmänner ausbilden helfen.

- Er sitzt schon auf gepackten Taschen: Nur noch wenige Tage, dann sind Michael Stehls Tage in seiner Heimat erst einmal vorbei: Ihn zieht es zum Arbeiten in die Vereinigten Arabischen Emirate.

Das Klischee eines Gastarbeiters erfüllt Michael Stehl kaum. Und doch wird er einer – im Mittleren Osten. Dort soll er schon in wenigen Tagen Aufgaben erfüllen, die für ihn in Deutschland nur ein Hobby sind, wenn auch eines mit Bedeutung: Stehl soll Leben retten, bei Unfällen helfen, Brände löschen. Vor allem aber soll er sein Wissen weitergeben. Der 25-jährige Feuerwehrmann aus Gemünden wird „Assistant Supervisor“ bei der Feuerwehr in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

"Eigentlich wollte ich schon immer Feuerwehrmann werden – beruflich“, sagt Stehl. Mit mittlerer Reife aber sei das in Deutschland schwierig, erklärt er. Und im Landkreis gibt es ohnehin keine kommunale Berufsfeuerwehr. Also entschloss er sich für eine kaufmännische Lehre. Nicht das Richtige, entschied er schon währenddessen, machte die Ausbildung aber dennoch zu Ende. „Die Feuerwehren sind eher auf der Suche nach handwerklichen Berufen“, sagt Stehl – und so schloss er eine Ausbildung zum Anlagenmechaniker an. „Damit habe ich mich bei mehreren Berufsfeuerwehren beworben, habe aber bei den Tests nicht gut abgeschnitten“, gibt er freimütig zu.

Schlimm findet er das heute nicht mehr, denn in der Hand hält er einen unterschriebenen Vertrag für die Emirate.

Wie er an diesen Vertrag gekommen ist und welche Aufgaben ihn in den Vereinigten Arabischen Emiraten erwarten, lesen Sie in der Samstagausgabe der Frankenberger Zeitung.

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