35 Oberleutensdorfer beim Heimattreffen – Ehepaar Bantz reiste aus Südafrika an

Sie treffen sich in Battenberg

Begrüßung: Bürgermeister Horsel (2. von rechts) hieß die Oberleutensdorfer zum Treffen in Battenberg willkommen und dankte Ruth Wieker (rechts) für die Organisation. Foto: Bienhaus

Battenberg. Lebhaft war das 43. Oberleutensdorfer Treffen am vergangenen Wochenende. Die Organisatorinnen Ruth Wieker und Oda Teuchert waren überrascht, dass mit 35 Teilnehmern wieder eine große Schar zum Heimattreffen gekommen war. Auch Bürgermeister Heinfried Horsel zeigte sich erfreut über die gute Resonanz und begrüßte die Gäste im Hotel Rohde. Alle freuten sich über das Wiedersehen und das gesellige Beisammensein.

Aus dem gesamten Bundesgebiet zwischen Flensburg und Regensburg waren die ehemaligen Oberleutensdorfer gekommen. Die weiteste Anreise hat das Ehepaar Bantz unternommen. Sie waren aus Johannesburg in Südafrika gekommen und nahmen zum sechsten Mal am Heimattreffen in Battenberg teil.

Unter den Gästen waren auch einige junge Leute, die sich für das Thema „Oberleutensdorf“ interessierten und in Gesprächen auf Spurensuche zum Leben ihrer Vorfahren begaben.

Seit über 40 Jahren gibt es in Battenberg regelmäßige Heimattreffen der ehemaligen Oberleutensdorfer, die mittlerweile weltweit verstreut leben. Viele Heimatvertriebene haben nach dem zweiten Weltkrieg im oberen Edertal eine neue Heimat gefunden. Die Stadt Battenberg übernahm die Patenschaft für die Städte Obergeorgenthal im Jahr 1954 und für Oberleutensdorf im Jahr 1982, die heute in der tschechischen Republik liegen.

Eine Kontakthilfe mit interessanten Informationen über historische und aktuelle Ereignisse stellt der „Oberleutensdorfer Bote“ dar. Diese zweimal im Jahr erscheinende Zeitschrift mit einer Auflage von 400 Stück verbindet weltweit viele ehemaligen Oberleutensdorfer. Bilder und Berichte sowie die Geburtstagsliste spiegeln das Leben der Oberleutensdorfer Gemeinde.

Die in Battenberg wohnenden hochbetagten Senioren Franziska Kahlert, Maria Pechan und Ernst Günzel wurden besucht. Beim Besuch im Rathaus wurde die Oberleutensdorfer Vitrine mit neuen Büchern der gesammelten Oberleutensdorfer Boten ausgestattet. Erfreut waren die Oberleutensdorfer Gäste darüber, dass am Samstagmittag das Workshop-Orchester probte und im Gasthaus „Zur Post“ ein Ständchen mit heimatlichen Klängen darbot.

Feier am Gedenkstein

Das Treffen klang am Sonntag mit dem Besuch der Messe in der katholischen Kirche und einer kleinen Feier am Gedenkstein vor dem neuen Rathaus aus. (zpi)

Quelle: HNA

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