Trinkwasser in Wiesenfeld: Belastung mit giftiger Chemikalie liegt über dem Grenzwert

Burgwald. Die Gemeinde Burgwald muss für eine neue, dauerhafte Wasserversorgung für die Ortsteile Wiesenfeld, Burgwald und Birkenbringhausen sorgen.

Denn nun liegt die Stellungnahme des Bundesumweltamtes vor zur Belastung des Trinkwassers vom Tiefenbrunnen Wiesenfeld mit der giftigen Chemikalie 1,1,2,2,-Tetrachlorethan.

Wie berichtet, enthält das Wasser pro Liter 7,4 Mikrogramm von diesem Stoff, für den es bislang keinen Grenzwert gab.

Auf Anfrage der Gemeinde hat das Bundesamt nun Höchstwerte dafür festgelegt: In einer Übergangsfrist für bis zu drei Jahren liegt der Höchstwert bei 20 Mikrogramm. Bei lebenslangem Genuss darf er drei Mikrogramm nicht überschreiten.

Seit einigen Wochen werden die drei Orte von Frankenberg aus mit Trinkwasser versorgt. Nun soll eine Studie klären, wie künftig die Wasserversorgung aussehen soll, schlägt Bürgermeister Lothar Koch mit. Die Gemeindevertretung beschäftigt sich nächste Woche mit dem Thema. (mab)

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Quelle: HNA

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