Allendorf

Trophäe zum „Nachtisch“ für Dippel

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- Allendorf (schä). Er war mehr als daumendick und Beleg für ein erfolgreiches Sportjahr: Ein satter Stapel an Urkunden wurde am Samstag an die besten Nachwuchsschützen des Kreises Frankenberg verliehen.

Den dicken Applaus hat er nicht gehört. Nils Dippel ging seiner Arbeit als Koch in Wiesbaden nach, während Jungschützen, Betreuer und Ehrengäste ihm Anerkennung erwiesen. Aber er darf dennoch stolz sein, auf die Anerkennung und natürlich auf seine Saison 2011, die mit dem Applaus gewürdigt wurde; und die ihm demnächst eine schmucke, begehrte Trophäe einbringt. Dippel wurde von Kreisschützenmeister Jürgen Binzer zum "Jugendsportler des Jahres" ernannt.

Die Ehrung eines der herausragenden Jugendschützen der zu Ende gehenden Saison bildete beim Frankenberger Kreisjugendtag im Allendorfer Bürgerhaus einmal mehr den Höhepunkt. Was Nils Dippel 2011 in den Vordergrund hob, hob Binzer in seiner Laudatio hervor: In vier Disziplinen sammelte der 18-Jährige vom SV Bottendorf Medaillen, wurde dreimal Erster und einmal Zweiter bei den Gaumeisterschaften und war einer von zwei Hessenmeistern aus Frankenberg – im Luftgewehr-Dreistellungskampf. „Nicht zuletzt ist Nils seit Jahren Vorbild und Stammkraft in unserem Team bei den Kreis- und Gauauswahlschießen“, sagte Binzer, der die Übergabe baldmöglichst nachholen will.

Nils Dippel hatte Dienst – zahlreiche andere Hände gab es aber zu schütteln für die beiden Kreisjugendleiter Monika Vöhl und Dirk Küchler. Auch wenn wie immer längst nicht alle Meister der Einladung folgten, gab es wieder einen langen Ehrungsmarathon. Nicht nur die gerade erst ermittelten Sieger der Pokalwettbewerbe wurden ausgezeichnet; auch die Besten der Rundenwettkämpfe und die Top drei der Kreis- und Gaumeisterschaften erhielten Trophäen, Urkunden und Nadeln in den Altersklassen Schüler, Jugend und Junioren.Sehr angetan von der Erfolgsliste zeigte sich Allendorfs Bürgermeister Claus Junghenn, der die Arbeit der Kreisvereine herausstellte: „Sie helfen den Kommunen, der Jugend eine sinnvolle Beschäftigung zu bieten und sie auf den richtigen Weg zu bringen.“

Mehr lesen Sie in der FZ vom Dienstag, 29. November

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