Trotz 11.000 Euro Kosten: Köhlerwochen waren Erfolg

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Am Kohlenmeiler in Dodenau: (von links) Hilfsköhler Christian Benner aus Dodenau, Köhler Otmar Lauth aus dem Taunus und Ortsvorsteher Wolfgang Stein.

Dodenau. Eine positive Bilanz hat Wolfgang Stein als Vorsitzender des Vereins „825 Jahre Dodenau“ und Ortsvorsteher nach den Köhlerwochen im Juni im Wildgehege gezogen. Stein schätzt, dass etwa 3000 Besucher den Kohlenmeiler besucht bzw. im Anschluss die fertige Holzkohle abgeholt haben.

„Das Ergebnis liegt über den Erwartungen“, sagte Stein – nicht nur auf die Menge der gewonnenen Holzkohle bezogen. Finanziell hoffe der Verein, die Aktion Köhlerwochen „mit einer schwarzen Null abzuschließen“. Gekostet haben die Köhlerwochen rund 11.000 Euro. Große Posten waren das Holz, der Köhler und die angeschaffte Köhlerkleidung. Dank sagte Wolfgang Stein allen Sponsoren sowie der Sparkasse Battenberg und der Energie Waldeck-Frankenberg, aus deren Fonds das Buchenholz bezahlt wurde.

Ob die Köhlerwochen auch wirtschaftlich ein Erfolg werden, hängt laut Stein auch davon ab, ob die Versicherung die Wertsachen erstattet, die beim Brand der Grillhütte verbrannt sind.

Eine Fortsetzung der Köhlerwochen hält der Ortsvorsteher für realistisch: „In einem Rhythmus von etwa fünf Jahren kann ich mir das vorstellen.“ (off)

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Quelle: HNA

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