Hommershausen

Trotz Baustelle gelungene Präsentation

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- Frankenberg-Hommershausen (mba). Hommershausen ist laut Sigrid Göbel von der Bewertungskommission das zweitkleinste Dorf im Wettbewerb. Doch die Bewohner präsentierten sich als starke Gemeinschaft und ihr Dorf als attraktiven Wohnort.

Dass die Hauptstraße ihres Dorf derzeit von einer Baustelle verunstaltet ist, daran konnten die Hommershäuser nichts ändern. Auf das Wetter hatten sie auch keinen Einfluss – damit aber großes Glück: Als um Viertel nach Neun die Bewertungskommission eintraf, fand sie das Dorf in strahlendem Sonnenschein vor.

Sigrid Göbel war zuletzt 1994 in dem Walddorf und hatte es in guter Erinnerung: „Sie pflegen ihre Tradition, zum Beispiel mit der Spinnstube, ebenso wie Sie sich um ihre Zukunft kümmern, etwa mit der Krabbelgruppe.“ Bevor die Hommershäuser der Kommission die besonders sehenswerte Häuser und Plätze im Dorf zeigten, etwa das Backhaus, die Kirche, die alte Schule und das alte Forsthaus, stellte Kurt Wölfe den Gästen in einem überaus gelungenen Bilder-Vortrag die Dorfgemeinschaft vor.

Das Hommershausen Zukunft hat, machte er an einigen Zahlen deutlich: Seit 1970 hat sich die Einwohnerzahl um 40 erhöht, von 128 auf 168. „Der Grund ist: es zieht hier so gut wie keiner weg.“ Von den 168 Menschen sind aktuelle 34 jünger als 18 Jahre. Die Hommershäuser würden auch einiges für die Jugend auf die Beine stellen. Auch das Vereinsleben und die Kirchengemeinde wurden als aktive und lebendige Gemeinschaften präsentiert.

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