Vereine organisierten Veranstaltung

Typisierungsaktion: 280 gaben Blutprobe ab, viele spendeten Geld

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Nur ein kleiner Nadelstich: Jörg Finger (links) aus Altenlotheim lässt sich von Volker Hesse Blut abnehmen. 280 Menschen waren ins DGH in Haubern gekommen, um dem an Leukämie erkrankten Helmut Peupelmann und anderen Patienten auf diese Weise zu helfen.

Haubern. Genau 280 Menschen haben sich am Samstag bei der Typisierungsaktion in Haubern für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) Blut abnehmen lassen. Sie gehören nun zu den rund 2,9 Millionen Menschen, die als Stammzellenspender für einen Patienten mit einer Erkrankung des Knochenmarks in Frage kommen.

Die Aktion in Haubern war von den Vereinen des Dorfes organisiert worden, nachdem der Hauberner Helmut Peupelmann an Leukämie erkrankt ist (wir berichteten). „Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz“, sagte Ute Hesse, die die Organisation der Typisierungsaktion im DGH geleitet hatte. Etwa 80 Hauberner waren am Samstag als freiwillige Helfer im Einsatz.

„Es ist typisch für eine ländliche Gegend, dass der Zusammenhalt viel größer ist als in einer Stadt“, sagte Malte Rinkens. „Wenn es einen aus der Gemeinschaft trifft, sind alle anderen da.“

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Viele Menschen hatten schon vor der Typisierungsaktion Geld gespendet, andere warfen Geldscheine in eine große Spendenbox. „Viele, die für eine Knochenmarkspende zu alt sind, haben Geld gegeben“, sagte Hesse.

Eine Spende von 800 Euro hat die Theatergruppe Frankenau übergeben, sie hatte das Geld bei ihren Aufführungen im März gesammelt. Weiteres Geld wollen die Altherren-Fußballer aus Haubern und Ernsthausen mit einem Benefizspiel sammeln, am Freitag, 19. April, ab 18.30 Uhr auf dem Sportplatz Haubern.

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Von Jörg Paulus

Quelle: HNA

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