Grenzgang in Roda

Über Ottersberg und Schafterbach

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Unter der kundigen Führung von Winfried Rink (mit Hut) erwanderten am Samstag rund 50 Rodaer einen Teil ihrer Gemarkungsgrenze in Richtung Bottendorf.

Rosenthal-Roda - Einen ganz so großen Zuspruch wie im vergangenen Jahr gab es nicht - doch immerhin rund 50 Rodaer wollten unter Führung von Winfried Rink am Samstag die zweite von insgesamt vier Etappen entlang ihrer Grenzen erwandern.

Als im vergangenen Jahr in Roda erstmals die Idee aufkam, die Gemarkungsgrenze abzuwandern, war die Resonanz groß. Dutzende zogen über wiesen und Felder. Nicht ganz so viele waren es am Samstag: Rund 50 Rodaer fast jeden Alters machten sich auf, die zweite von insgesamt vier geplanten Etappen zu erwandern.

Winfried Rink führte die Gruppe vom Festplatz, teils durch hohes Gras und feuchten Boden, in den Wald. Gleich zu beginn ging es zum Ottersberg und zum Peschke-Stein, der an den verstorbenen Revierförster erinnert. Peschke wurde bei Baumfällarbeiten von einer Buche erschlagen. Unter den kundigen Worten von Rink wanderten die Rodaer - das nicht ganz stabile Wolkenmeer stets im Blick - bis zum Schafterbach. Dort ging es ein Stückchen geschlossen die Bundesstraße entlang und schließlich über den Sportplatz zurück zum Festplatz.

Während der rund 8,5 Kilometer hatten die Wanderer Zeit, Rinks Ausführungen zu lauschen oder einen kleinen Plausch zu halten. Thema war häufig das Abschneiden der Jugendfeuerwehr beim Region-Burgwald-Cup. Auch eine Pause wurde eingelegt.

Wieder am Rodaer Festplatz angelangt wurde schließlich gefeiert: Am Bierpilz oder bei Spezialitäten von Werner Klos ließen es sich die Wanderer nach getaner Arbeit gutgehen. Organisiert wurde die Wanderung von den Rodaer Ortsvereinen. Für diese hatte vor Beginn der Tour TSV-Vorsitzender Heiko Hoffmann die Mitwanderer begrüßt.

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