Unbekannte zerstörten Markierungen am neuen europäischen Hugenottenpfad

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Schwarzer Fleck statt blauer Punkt: Verärgert und empört zeigten sich am Montag (von links) Friedhelm Piston, Lothar Koch, Günter Beck und Christoph Ehler, als sie bei Birkenbringhausen die übersprühten Wegmarkierungen des Hugenotten-Fernweges kontrollierten. Die anderen Kennzeichnungen blieben unberührt. Foto: Völker

Birkenbringhausen. Empörung, Enttäuschung, Unverständnis: So reagierten am Montag die ehrenamtlichen Helfer aus Wiesenfeld und Bürgermeister Lothar Koch auf Vandalismus am „Hugenotten- und Waldenserpfad“. 

Unbekannte hatten in der Gemarkung Birkenbringhausen die Markierungszeichen für den neuen europäischen Kulturwanderweg auf einer Strecke von etwa sechs Kilometern übersprüht und aufgeschraubte Schildchen abgerissen.

Ratlos war man vor allem über die Motive. Es handelt sich ganz offensichtlich nicht um Vandalismus oder jugendlichen Übermut. „Hier ist ganz gezielt agiert worden. Die Markierungen auf den Bäumen sind wie mit einer Schablone scharfkantig mit schwarzer Farbe übersprüht“, sagte Bürgermeister Lothar Koch, der zusammen mit Ortsvorsteher Günter Beck und Friedhelm Piston vom Heimatverein Wiesenfeld sowie Christoph Ehler vom Ordnungsamt der Gemeinde Burgwald stichprobenartig einige der beschädigten Kennzeichnungen im Bereich der Ederstede in Augenschein nahm.

Bürgermeister Koch will nun eine Woche lang abwarten, ob sich der oder die Verursacher melden und solch ein Gespräch führen. Ansonsten wird die Gemeinde wegen Sachbeschädigung Anzeige gegen Unbekannt erstatten. (zve)

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Quelle: HNA

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