Versehentlich in Küche von Lebenshilfe eingesetzt

Nach Unfall mit Natronlauge: Verletzten geht es besser

Einsatz bei der Lebenshilfewerkstatt in Korbach. Archivfoto: 112-magazin.de

Korbach. Den Betroffenen durch den Unfall mit Natronlauge in einer Lebenshilfe-Einrichtung am 17. August gehe es besser, teilte das Lebenshilfe-Werk Kreis Waldeck-Frankenberg mit.

Bei dem Unfall wurde in dem „StellWerk“ in der Pyritzer Straße in Korbach versehentlich Natronlauge in der Ausgabeküche eingesetzt. 22 Menschen hatten Dämpfe von Natronlauge eingeatmet. Eine Frau musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden.

Die überwiegende Anzahl der betreuten und hauptamtlichen Mitarbeiterschaft des „StellWerks“ konnte schon am Folgetag nach Hause entlassen werden. Zwei Menschen, die zur Beobachtung in das Korbacher bzw. Kasseler Krankenhaus aufgenommen wurden, konnten ebenfalls am Folgetag die Kliniken verlassen. Somit seien alle Beteiligten wohlauf, und von Folgeschäden sei nicht auszugehen.

Die Polizei hatte berichtet, dass die zuständige Küchenkraft versehentlich auf einen Behälter mit Natronlauge zugegriffen habe, wo sonst Behälter mit Wasser stünden. Im Küchenbereich werde ausschließlich destilliertes Wasser zum Befüllen der Wärmebehälter benutzt. Das Lebenshilfe-Werk setze an keiner Stelle Natronlauge ein. Die Ermittlungen werden fortgeführt. Die Polizei will nun klären, wie der Behälter mit Natronlauge in den Küchenbereich gelangen konnte. Der Mitarbeiterin könne kein Vorwurf gemacht weden.

Das Lebenshilfe-Werk bedankt sich ausdrücklich bei allen Rettern und Beteiligten für die „schnelle, professionelle und mitfühlende Hilfe und Begleitung“. (nh/srs)

Quelle: HNA

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion