Unmut in Frankenberg

Buchvorstellung: Bei der Präsentation signierte Autor Dr. Horst Hecker (links) bereits viele seiner Werke.

Frankenberg. Unmut regt sich in Frankenberg darüber, dass kein offizieller Vertreter der Stadt bei der Vorstellung des Buches "Jüdisches Leben in Frankenberg“ anwesend war.

Unter diesem Titel ist am Wochenende das 600 Seiten starke Werk des Frankenberger Stadtarchivars Dr. Horst Hecker erstmals der Öffentlichkeit präsentiert worden.

200 Gäste erlebten die Feier in den Räumen der evangelischen Gemeinde in der Ruhrstraße in Frankenberg mit. Darunter die Kreisbeigeordnete Monika Svoboda aus Volkmarsen als Vertreterin des Landkreises, die Kreistagsmitglieder Karl-Heinz Stadtler (Vöhl) und Adam Daume (Burgwald), Dekanin Petra Hegmann und auch Friedemann Brandt aus Kassel, der Sohn des bereits verstorbenen Heinz Brandt. Heinz Brandt war früher Vorsitzender des Frankenberger Geschichstvereins.

Mit großem Bedauern nahm Karl-Hermann Völker, der heutige Vorsitzende des heimischen Geschichtsvereins, zur Kenntnis, dass an der Veranstaltung kein Vertreter der Stadt teilgenommen hatte. Den Landkreis und auch die Stadt hatte Völker ganz speziell zu diesem besonderen Anlass eingeladen. Auch Leserbriefschreiber äußerten sich gegenüber der HNA ähnlich.

Bürgermeister Christian Engelhardt hat sich mittlerweile zu der Kritik geäußert.

Mehr lesen Sie in der gedruckten Mittwochsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

Kommentare