Diesmal: Krankenhaus und Schwesternwohnheim

„Unter zehn Dächern von Frankenberg“: Krankenhaus und Schwesternwohnheim

Hier lebten die Diakonissen: Werner Bergener erklärte den Besuchern die Aufteilung des Dachbodens im Krankenhaus. Foto:  Helmus

Frankenberg. Frankenberg zu Füßen und ein toller Ausblick: Das erlebten 50 Teilnehmer bei einer Besichtigung der Dachböden des Kreiskrankenhauses und des gegenüberliegenden Schwesternwohnheims.

Sie fand in der Veranstaltungsreihe „Unter zehn Dächern von Frankenberg“ statt, die von Christina Hartmann und Evelin Jacobs vom Familienbüro initiiert wurde. Der stellvertretende Geschäftsführer des Kreiskrankenhauses, Werner Bergener, führte die Gruppe zunächst in den alten Teil des Hauses, der 1951 fertiggestellt wurde. Damals waren dort, wo heute die Verwaltung ist, Speiseraum und Zimmer. Von der Dachterrasse aus hatten die Besucher einen Überblick auf Frankenberg.

Dann ging es die knarrende Holztreppe hinauf. Dort, wo sonst kein Besucher des Krankenhauses hinkommt. Über den knarzenden Dielenboden ging die Besichtigungstour in den hinteren Teil des Dachbodens. „Hier sieht man noch deutlich, wo ein Zimmer war“ – Bergener zeigte auf eine Stelle des Dielenbodens, dessen verblichene Umrandung eine etwa sieben Quadratmeter große Fläche aufwies. „Oft standen zwei Betten in so einer kleinen Kammer.“ Diakonissen seien in diesen Zimmern untergebracht gewesen, hatte er eine Etage tiefer, wo heute die Verwaltung untergebracht ist, erklärt. „Ihre wenigen Habseligkeiten hatten sie in Koffern.“

Mehr lesen Sie in der gedruckten Dienstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Von Alexandra Helmus

Quelle: HNA

Kommentare