Grünkohl-Essen der Frankenberger Lions

Unterhaltung mit dem "Klick"-Effekt

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Prof. Dr. Albrecht Beutelspacher bastelte, prophezeite, verblüffte und informierte. Und er bewies, dass all jene, die Mathematik nie mochten, mit einem Lehrer wie ihm eine völlig andere Sicht auf die Welt der Zahlen und Formen hätten haben können.

Frankenberg - Deftiges Essen, niveauvolle Musik und ein verblüffender Einblick in die Welt der Mathematik, die so gar nichts mit sprödem Schulunterricht zu hat - mit dieser Kombination haben die Lions ihren Gästen einen höchst unterhaltsamen Abend beschert.

Beim Grünkohl-Essen erfüllten die Lions ihren Leitspruch „We serve“ zum elften Mal in doppelter Hinsicht: Denn sie sammelten an diesem Abend nicht nur Spenden für karitative, soziale und kulturelle Zwecke, sondern übernahmen auch die Bedienung ihrer Gäste. Sie servierten Grünkohl, Würstchen und Kartoffeln aus der Küche des Deutschen Roten Kreuzes und brachten unablässig Getränke an die Tische.Der Service-Club hatte die historische Rathausschirn wieder in einen Festsaal verwandelt; 140 Gäste fanden Platz in der „guten Stube“ Frankenbergs, wie Zeremonienmeister Dr. Dietrich Tripp das Gebäude bezeichnete. Clubpräsident Adam Willi Finger betonte, dass der Erfolg des geselligen Abends, verbunden mit der Unterstützung für einen guten Zweck, nur den zahlreichen Teilnehmern und deren großer Spendenbereitschaft zu verdanken sei: „Jede Feier ist nur so gut wie ihre Gäste“.Höhepunkt des Abends war die Festrede von Prof. Dr. Albrecht Beutelspacher. Der Gründer des Mathematikums in Gießen bewies, wie viel Spaß Mathematik machen kann. Er steckte die Gäste mit seiner Begeisterung für seine Wissenschaft an, deren Reiz für ihn die „Klick“- Momente ausmachen, in denen etwas plötzlich Sinn ergibt.Für Begeisterung sorgte auch das Ensemble „Die mit den roten Fliegen“ unter Leitung von Horst-Werner Bremmer, die Applaus und Zugabe-Rufe für ihre gelungene Mischung aus A-Capella-Stücken von Billy Joel, den Bläck Föös und den Wise Guys ernteten.Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Montagausgabe der Frankenberger Zeitung.

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