Trotz "Frankenberger Tor"

Unternehmer Heinze sieht Chancen für Fußgängerzone

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Diskussion mit Geschäftsleuten: Die Frage, wie die obere Fußgängerzone in Frankenberg attraktiv gestaltet werden kann, stand im Mittelpunkt eines Informationsbesuchs von CDU-Politikern im Modehaus Heinze: Hier führen Margret und Hans-Heinrich Heinze (außen) den Bundestagsabgeordneten Bernd Siebert und die Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg durch das Geschäft.

Frankenberg. Hans-Heinrich Heinze, Chef des gleichnamigen Modehauses in Frankenberg, sieht gar nicht so schwarz für die Fußgängerzone, auch wenn das Einkaufszentrum Frankenberger Tor an der Röddenauer Straße gebaut wird. Die Entwicklung zeige, dass der Trend zur Wiederbelebung der Innenstädte gehe.

Auch die Fußgängerzone könne von dem Trend profitieren. Allerdings müsse die Politik helfen, entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen. Das sagte der Unternehmer anlässlich eines Besuches des Bundestagsabgeordneten Bernd Siebert, der Landtagsabgeordneten Claudia Ravensburg und weiterer CDU-Politiker im Modehaus.

Heinze fürchte sich nicht vor der Konkurrenz des Einkaufszentrums, dessen Bau in Kürze beginnt. Es liege immerhin in der Innenstadt. „Schlimmer wäre es gewesen, wenn es jenseits der Eder entstehen würde“, sagte er.

Die Frankenberger Kommunalpolitiker sollen die Fußgängerzone nicht aus dem Blick verlieren. Auch dieses Anliegen formulierte Hans-Heinrich Heinze beim Besuch der CDU-Politiker in seinem Modehaus in der Fußgängerzone. Denn in den vergangenen Jahren standen die Sanierung der Bahnhofstraße und das Projekt Frankenberger Tor im Mittelpunkt. Und nun komme noch die Umgestaltung des Bahnhofsgeländes hinzu. (mab)

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Quelle: HNA

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