Weihnachtsmarkt in Birkenbringhausen

Uriges Markttreiben rund ums Gotteshaus

+

Burgwald-Birkenbringhausen - Der kleine urige Weihnachtsmarkt in der Dorfmitte war ein Treffpunkt für Jung und Alt.

Der Markt wurde am Wochenende bereits zum dritten Mal angeboten, er wurde von vielen Gästen besucht.

Die Birkenbringhäuser halten eng zusammen, das machte der Ortsbeirat deutlich. Er überreichte eine Spende an die Aktion „Hilfe für Schwerkranke“. Darin engagieren sich Einwohner für ihre Menschen in Not. Eine Runde entscheidet über die Verwendung des Geldes, mit dem Familien unbürokratisch und diskret geholfen wird, die Empfänger werden nicht öffentlich genannt. Die Spende war ein Teil des Erlöses, den die Birkenbringhäuser beim Empfang zu Ehren ihrer Fußball-Nationalspielerin Jennifer Kramer erwirtschaftet hatten.

Den Adventskaffee richtet der Heimatverein schon seit Jahren immer am ersten Advent aus, dazu kommen die Besucher im Heimatmuseum zusammen. In der „Guten Stube“ sitzen sie bei Gesang, Lesungen oder Sketchen zusammen, haben Gelegenheit zum gemütlichen Plausch und werden mit selbst gebackenen Torten und Kaffee bewirtet. Das Organisationsteam wird bereits im Sommer immer wieder gefragt, ob es in diesem Jahr auch wieder einen Adventskaffee gebe. Die Gäste erwarten den Nachmittag mit viel Vorfreude. In diesem Jahr brachten auch die Jungen und Mädchen des Kindergartens und des Kindergottesdienstes ein weihnachtliches Ständchen, die wurden dafür mit Präsenten vom Nikolaus belohnt.

Auf dem Markt rund um die Kirche gab es winterliche Dekorationsartikel und Geschenkideen. Heimische Handwerker und Künstler verkauften selbst hergestellte Holzfiguren, Fensterschmuck aus Papier, Gestricktes und Genähtes. Da gab es keine Massenware, sondern liebevoll gestaltete Produkte zum Verschenken oder Selbstbehalten.

In der Kirche fanden über den Nachmittag verteilt kurze Musikvorträge statt. Verschiedene Chöre erfreuten die Besucher mit Weihnachtsliedern. Die Auftritte wurden jeweils lautstark angekündigt, damit die Marktbesucher rechtzeitig ins Gotteshaus kamen.

Im Glühweinzelt klang der erste Advent fröhlich aus.

von Jutta Muth

Kommentare