Frankenberg

Verein mit sehr viel Lebenserfahrung

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- Frankenberg-Geismar (sr). Mit einem unterhaltsamen Programm feierten die Mitglieder die Gründung des Seniorenclubs im Jahr 1971. Während eines Festgottesdienstes wurden die Leiterinnen geehrt.

„Vor 40 Jahren veränderte sich etwas im dörflichen Leben“, sagte DRK-Kreisaltenbetreuerin Elfriede Ramb am Sonntag im Gottesdienst: Anneliese Bender gründete damals einen Altenclub in Geismar, dem sich später auch die Senioren aus dem Nachbardorf Dörnholzhausen anschlossen. 1979 übernahm Elisabeth Stein die Leitung.  Seit 2002 organisiert Dorothea Blanc regelmäßige Treffen und Fahrten.

Elfriede Ramb würdigte das Engagement der Leiterinnen und überreichte ihnen Kerzen mit der Aufschrift „Schön, dass es dich gibt“. Solch eine Kerze erhielt auch die mit 91 Jahren älteste Teilnehmerin im Seniorenclub, Irmgard Stein. „In keinem Verein ist so viel Lebenserfahrung zu finden“, betonte Ramb. Unabhängig von Konfession, Alter oder DRK-Mitgliedschaft würden im Seniorenclub alle älteren Menschen eine geistige Heimat finden. Pfarrerin Katharina Wagner übertrug in ihrer Predigt die Bilder des bekannten Psalm 23 auf das menschliche Leben. Sie hob die blühende Landschaft rund um Geismar und die gute Gemeinschaft in den Dörfern hervor. „Zufriedenheit ist mehr wert als alle Reichtümer der Welt“, betonte die Pfarrerin.

Als Tenorhornbläserin begleitete sie mit dem Geismarer Posaunenchor die Gemeindelieder. Regina Beil spielte die Orgel. Die Bläser unter der Leitung von Helmut Scheffel begrüßten die Senioren anschließend auch am Dorfgemeinschaftshaus. Die Mädchen und Jungen der Kindertagesstätte trugen ein Singspiel vor. Ute Burghardt begleitete die Schulkinder mit der Gitarre. Die Mädchen und Jungen der Kinderlandjugend erfreuten die Senioren mit Volkstänzen. Es folgten Liedvorträge des Männergesangvereins unter der Leitung von Rainer Womelsdorf.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Dienstag 10. Mai

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