Volksbank fördert auch Kulturherbst Burgwald

Vereine erhalten 517 000 Euro

Burgwald. Gemeinnützige, mildtätige und soziale Einrichtungen fördert die Volksbank Mittelhessen mit dem VR-Gewinnsparen. Im Jahr 2010 waren es 517 000 Euro, die an Spenden in die Region flossen. In den Genuss kamen auch der Kulturherbst Burgwald, der Freundeskreis des Mineralogischen Museums Marburg und der Verein „Hilfe bei Leukämie und Krebs“ Marburg.

Zur Übergabe der Spenden wurden Vertreter von 14 Vereinen eingeladen, die ihre Spenden repräsentativ für die insgesamt 820 gemeinnützigen Einrichtungen entgegennahmen.

Naumann berichtete

Über die Arbeit des Kulturherbstes Burgwald berichtete der zweite Vorsitzende Karl Heinrich Naumann. Über das gesamte Jahr verteilt organisiert der Kulturherbst zahlreiche kulturelle Veranstaltungen. Sie bereicherten das gesellschaftliche Leben im Burgwald und erfreuten sich einer großen Beliebtheit, sagte Naumann.

Mit der AG Burgwaldbuch will der Verein künstlerische Kräfte aus der Region fördern und veröffentlichen. Bereits herausgegeben wurden die Erzählungen, Geschichten und Illustrationen aus dem Burgwald. Aktuell beschäftigt sich der Verein mit dem Projekt „Grimmige Nachlese – bei Grimms nachgelesen“. Die Märchen der Brüder Grimm werden im regionalen Zusammenhang und teils in Mundart neu erzählt und bebildert.

Spartopf und Spieleinsatz

Die Spenden aus Mitteln des VR-Gewinnsparens werden ermöglicht durch derzeit 170 000 Lossparer, die monatlich nach dem Motto „Sparen und Gewinnen“ fünf Euro pro Los einzahlen. Davon gehen vier Euro in den Spartopf, ein Euro ist der Spieleinsatz. So können die Teilnehmer monatlich bis zu 15 000 Euro und einmal jährlich sogar 50 000 Euro gewinnen. „Mitmachen kann jeder, auch mit mehreren Losen. Das erhöht die persönlichen Gewinnchancen und fördert indirekt gemeinnützige Organisationen vor Ort“, erklärt Volker Remmele, Vorstandsmitglied der Volksbank Mittelhessen.

Laut Remmele sollen mit diesen Spenden keine Einzelprojekte finanziert werden. Das Gold solle vielmehr als Hilfe zur Selbsthilfe dienen und zugleich eine Anerkennung für die gemeinnützige, mildtätige und soziale Arbeit der Mitglieder dieser Einrichtungen und ihren Dienst an der Gesellschaft sein. (nh/jun)

Quelle: HNA

Kommentare