Bundestagsabgeordneter Björn Sänger (FDP) besuchte Frankenberg

Verkehr war Thema

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Frankenberg. Die unbefriedigende Verkehrsinfrastruktur und die unsichere Zukunft der Bundeswehrstandorte im nordhessischen Bereich: Mit diesen Themen beschäftigten sich jetzt Frankenbergs Bürgermeister Christian Engelhardt und der Bundestagsabgeordnete Björn Sänger.

Der 35 Jahre alte FDP-Politiker machte seinen Antrittsbesuch im Frankenberger Rathaus. In Berlin vertritt Sänger die Wahlkreise Waldeck und Kassel. „Gerade in Sachen Verkehrsinfrastruktur setzen wir auf die Mithilfe unserer heimischen Bundestagsabgeordneten“, sagte Engelhardt. Das Gespräch mit Sänger wertete der Bürgermeister als Indiz dafür, dass auch die nordhessischen Kommunen in Berlin Gehör finden werden.

Zudem besprach Engelhardt mit dem Bundestagsabgeordneten noch weitere Themen, die die Kommunen betreffen und bei denen der Bund Hilfestellung leisten könnte. Dabei ging es insbesondere um die Folgen der Wirtschaftskrise für die Kommunen sowie die besondere Bedeutung von Betreuungsangeboten in den Kindertagesstätten.

Dabei machte Engelhardt gegenüber dem Bundestagsabgeordneten deutlich, dass die Kommunen ihre anspruchsvollen Aufgaben in der derzeit angespannten Finanzlage ohne die Hilfe des Bundes kaum stemmen könnten.

Der FDP-Bundestagsabgeordnete Björn Sänger ist Dipl.-Ökonom, sein Schwerpunkt liegt auf der Wirtschaftspolitik und den Finanzmärkten. In Berlin ist Björn Sänger ordentliches Mitglied des Finanzausschusses des Bundestages.

Gegenüber dem Frankenberger Bürgermeister erklärte Sänger, dass er in den nächsten Monaten alle nordhessischen Städte besuchen wolle, um sich überall persönlich ein Bild zu machen. Engelhardt sagte er zu, dass er sich jederzeit an ihn wenden könne, wenn er Hilfe aus der Bundeshauptstadt brauche.

Feier am 21. August

Bei dem Besuch zeigte Engelhardt seinem Gast, der in Ahnatal bei Kassel beheimatet ist, auch einige Sehenswürdigkeiten der Stadt: unter anderem das sanierte Frankenberger Rathaus. „Der Abschluss der Sanierungsarbeiten soll am 21. August im Anschluss an den Wochenmarkt der Landfrauen gefeiert werden“, teilte Engelhardt mit.

Die Sanierung des zehntürmigen und inzwischen 501 Jahre alten Frankenberger Rathauses hat rund 660 000 Euro gekostet. Über 200 000 Euro kamen durch die HNA-Spendenaktion „Wir retten unser Rathaus“ zusammen. (mjx)

Quelle: HNA

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