Auto-Club Europa hat gezählt

Verkehrsbeobachtung in Frankenberg: Neun Prozent ohne Gurt

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Aktion Sicherheitsgurt: Uwe Völker (links) und Dietmar Lenski vom Auto-Club Europa haben bei der Verkehrssicherheitsaktion „Komm gu(r)t an“ den Verkehr in Frankenberg beobachtet. Ihre Bilanz: Neun Prozent der Autofahrer waren nicht angeschnallt.

Frankenberg. Seit 40 Jahren gilt nun schon die Gurtpflicht in Deutschland. Die „Gurtmuffel“ sind seither aber nicht ausgestorben – auch nicht in Frankenberg.

Das ergab eine Verkehrsbeobachtung des Auto-Clubs Europa (ACE) im Bereich Bahnhofstraße/Uferstraße/Bottendorfer Straße.

Innerhalb einer Stunde wurden dort 566 Fahrzeuge gezählt: „Davon waren 51 Fahrer nicht angeschnallt“, berichtete Uwe Völker, der ACE-Regionalbeauftragte für Hessen - „unter dem Strich neun Prozent.“ Der Auto-Club hat aktuell die Aktion „Komm gu(r)t an“ zum Thema „Sicherheitsgurt“ im Programm.

Auch eine ganz kuriose Beobachtung machten Völker und der Frankenberger Dietmar Lenski vom ACE-Kreisvorstand Nordhessen: In einem Fahrschulwagen war der Fahrschüler nicht angeschnallt, der Fahrlehrer hatte den Sicherheitsgurt dagegen angelegt.

Als „Gurtmuffel“ entpuppten sich zudem auch zwei Sprinter-Fahrer, die Lenker von fünf Klein-Lastwagen und auch der Fahrer eines 30-Tonners. Dieser Lastwagenfahrer hatte auch noch das Handy am Ohr, während er sein schweres Gefährt um die Kurve steuerte. „Das ist einfach unverantwortlich“, schüttelte Völker den Kopf.

Was die Missachtung der Anschnallpflicht in Deutschland kostet, lesen Sie in der gedruckten Freitagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

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