Frankenberg

Versammlung der Jägervereinigung

- Frankenberg (hwc). Informationen des neuen Forstdirektors Andreas Schmitt zur Bejagung des Rotwildes und von Werner Wittich zum neuen Waffenrecht standen auf dem Programm der Versammlung der Jägervereinigung.

Ehrungen verdienter Bläser und langjähriger Mitglieder, die Aufnahme von Jungjägern und Berichte standen im Mittelpunkt bei der Versammlung der Frankenberger Jägervereinigung in der Ederberglandhalle.

Die Aufnahme von Jungjägern in den Kreis der Jägerschaft nahm Ausbildungsleiter Thomas Figge zusammen mit Spartenausbildern vor. Ein Jahr hatten 14 Aspiranten für den Jagdschein gelernt, elf Teilnehmer bestanden die umfangreiche Prüfung (siehe Kasten). Dank galt den Ausbildern in den verschiedenen Sparten. Nach dem traditionellen Jägerschlag, der von den Jagdhornbläsern begleitet wurde, ergriff Hans Ammenwerth, Vorsitzender der Jägervereinigung, das Wort. Einige Punkte sollten die Jungjäger künftig beachten. Dazu gehört nach dem „grünen Abitur“ auch die Einlösung des Jagdscheines. Nach Erhalt des Jägerbriefes und dem Jägerschlag sollte auch die freiwillige Mitgliedschaft in der Jägervereinigung folgen.

Zu Beginn hatte Vorsitzender Hans Ammenwerth die Anwesenden des 410 Mitglieder zählenden Vereins begrüßt. Als Gäste hieß er Forstamtsleiter Andreas Schmitt, seinen Vorgänger Gunter Berendes sowie Werner Wittich von der Landesjägervereinigung Nordhessen willkommen. Die Bläsergruppe unter der Leitung von Gerd Lohmann spielte die „Begrüßung” und zur Totenehrung „Jagd vorbei – Halali”. Lohmann blickte auf die Entwicklung der Jagdhornbläser in der DDR zurück. So ertönte auch das dort verfasste Stück „Morgenpirsch”. Norwin Schäfer verlas den positiven Kassenbericht.

Auf dem Programm stand anschließend die Verlosung der Drückjagdplätze. Schießobmann Jürgen Redecker, der Schießplatzwart Helmut Krich und seinem Vertreter für die Arbeit dankte, verwies auf zahlreiche Übungs-, Trainings- sowie Freundschaftsschießen. Wolfgang Hormel, Obmann für die Hundeausbildung, zog eine positive Bilanz. Es folgten Berichte des Naturschutzwartes Karl Engelhardt und der Hegegemeinschaften, von Forstdirektor Schmitt zur Bejagung des Rotwildes und von Werner Wittich zum neuen Waffenrecht.

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