Burgwalds Vereine packen an

Für Verschönerung benötigen sie nur zwei Tage

Mit Tatendrang und guter Laune haben Mitglieder der Burgwalder Vereine die Pflasterarbeiten hinter dem Dorfgemeinschaftshaus in Angriff genommen.Foto: Simone Schwalm

Burgwald - Ohne Eigenleistung wäre in Zeiten knapper kommunaler Kassen Vieles nicht möglich. Auch in Burgwald greifen Freiwillige beherzt zu Material und Werkzeug.

„Die Veranstaltung ist für den Ort von den Vereinen des Ortes“, fasst Burgwalds Ortsvorsteher Holger Simon zusammen und meint damit die Aktion, die Burgwalds Vereine am Wochenende angegangen sind: In Eigenleistung haben rund ein Dutzend Mitglieder vieler Verein die Pflasterarbeiten hinter dem Dorfgemeinschaftshaus wortwörtlich in die Hand genommen.

„Bereits seit Jahren hat der Ortsbeirat dazu angeregt, den Bereich zu pflastern“, berichtet Klaus Rühl, Gemeindevertreter und Vorsitzender des Kulturvereins. Die Waschbetonplatten haben „schon richtig eklig“ ausgesehen. Doch aufgrund der knappen Gemeindekasse sei die Umsetzung nicht möglich gewesen. Im Zusammenhang mit der Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses sei die Idee entstanden, die Pflasterarbeiten in Eigenleistung zu übernehmen. Dafür sprach der Ortsbeirat Burgwalds Vereine an - „und sie haben alle sofort zugesagt“, freut sich Simon über die tatkräftigen Helfer.

Zunächst warteten sie noch ab bis das Dorfgemeinschaftshaus neu gestrichen war, um unschöne Flecken während der Pflasterarbeiten zu vermeiden. Mitarbeiter des Bauhofs erledigten dann die Vorarbeiten wie etwa das Schottern.

Den Mitgliedern des Kultur-, des Schützen- und des Karnevals-Vereins sowie der Feuerwehr ist es anschließend innerhalb von zwei Tagen gelungen, Pflastersteine auf einer Fläche von knapp 90 Quadratmetern zu verlegen. Das Material stellte die Gemeinde. Die Pflastersteine sind Restbestände früherer Bauarbeiten und wurden beim Bauhof gelagert.

Im Anschluss an das Pflastern übernehmen abermals die Bauhof-Mitglieder die Abschlussarbeiten. „Es stehen noch die Verdichtungen an, und die Randsteine müssen gesetzt werden, um die Stabilität zur Seite hin zu gewährleisten“, erläutert Rühl. Wie Simon ist auch er stolz darauf, dass es den Vereinen in so kurzer Zeit gelungen ist, zur Verschönerung Burgwalds beizutragen.

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