Neuer Revierleiter

Von der Vertretung zum Revierleiter

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Forstamtsleiter Andreas Schmidt (l.) und Bürgermeister Rüdiger Heß (r.) haben Dirk Hartwich offiziell als Nachfolger von Revierförster Erich Reitz vorgestellt. Foto: Marco Steber

Frankenberg - Der neue Arbeitsplatz von Dirk Hartwich umfasst mehr als 1500 Hektar - ein Gebiet, über das er sich seit August vergangenen Jahres einen Überblick verschafft hat. Damals übernahm er die Vertretung von Revierförster Erich Reitz. Nun ist er selbst der Leiter der Frankenberger Revierförsterei.

Wer in den vergangenen Monaten im Frankenberger Stadtwald unterwegs war, dem mag ein neues Gesicht aufgefallen sein. Dirk Hartwich ist seit dem 1. August neuer Leiter der Frankenberger Revierförsterei und tritt die Nachfolge von Erich Reitz an, dessen Amt er bereits seit August vergangenen Jahres vertretungsweise ausgeübt hatte. Am Montag wurde Hartwich von Bürgermeister Rüdiger Heß und Forstamtsleiter Andreas Schmidt offiziell vorgestellt.

Ganz neu ist der Arbeitsbereich für den 41-jährigen Bottendorfer also nicht. Außerdem stammt Hartwich aus der Region: Nach dem Abitur an der Edertalschule absolvierte er eine Ausbildung zum Forstwirt in den Forstämtern in Edertal und Jesberg.

Warschau und Malaysia

Es folgte ein Bachelorstudium in Internationaler Forstökosystem-Bewirtschaftung an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde sowie ein Masterstudium in internationaler Forstökosystem-Informationstechnologie.

Danach zog es den 41-Jährigen ins Ausland: In Tirana und Warschau absolvierte Hartwich zwei Studiensemester Forstwissenschaft. Danach ging es für ein Praktikums-Semester nach Malaysia.

Das Ziel, Förster zu werden, hat Hartwich aber auch fern der Heimat nie aus den Augen verloren. Und so bewarb er sich als Anwärter für den Vorbereitungsdienst im Forstamt in Jesberg. Seit einem Jahr ist der Frankenberger Stadtwald der neue Arbeitsplatz des 41-Jährigen. Dass Hartwich schon durch die Vertretung von Erich Reitz Tuchfühlung mit seinem Revier aufnehmen konnte, kommt ihm dabei zu Gute: „Es ist ein Vorteil, dass das Revier nicht kalt und nackt übergeben wird“, sagt er.

Als eine der ersten wichtigen Aufgaben als Revierleiter steht in den nächsten Monaten die Holzernte an - eine Aufgabe, der Hartwich gelassen entgegenblickt. Dies sei völlig normal im September und Oktober.

Von Marco Steber

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