Verwaltungsgemeinschaft Allendorf-Bromskirchen erwartet hohe Förderung vom Land

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Im Innenministerium: (von links) Claus Spandau (Leiter Kompetenzzentrum für interkommunale Zusammenarbeit), Staatssekretär Werner Koch, die Bürgermeister Claus Junghenn und Karl-Friedrich Frese sowie Ministerialdirigent Matthias Graf sprachen über die Verwaltungsgemeinschaft Allendorf-Bromskirchen.

Allendorf/Bromskirchen. Die Verwaltungsgemeinschaft Allendorf-Bromskirchen, die zum 1. Januar 2015 starten wird, wird durch das Land Hessen „kraftvoll und nennenswert“ gefördert. Davon gehen die beiden Bürgermeister Claus Junghenn und Karl-Friedrich Frese nach einem Gespräch im Innenministerium aus.

Die Förderung ist noch nicht beziffert, dürfte aber deutlich höher liegen als die übliche Förderung nach den Richtlinien für interkommunale Zusammenarbeit in Hessen, die bei 50.000 Euro liegt. schätzt Frese. „Denkbar ist nach unserer Einschätzung eine Förderung in Raten über einen mittelfristigen Zeitraum, angelehnt an jeweils erzielte Effizienzgewinne“, sagte der Bromskircher Bürgermeister der HNA.

Bei der Besprechung in Wiesbaden, an dem auch Staatssekretär Werner Koch vom Innenministerium teilnahm, berichteten die beiden Bürgermeister aus dem Oberen Edertal über den Fortgang ihrer intensiven Zusammenarbeit nach den Beschlüssen der beiden Parlamente vom 21. Mai zur Bildung des Gemeindeverwaltungsverbandes:

• Die Verbandssatzung wurde inzwischen von der Kommunalaufsicht des Landkreises genehmigt.

• Eine gemeinsame Personalversammlung mit allen Bediensteten beider Gemeinden (außer Kita-Personal Bromskirchen) hat stattgefunden.

• Verhandlungen mit externen Dienstleistern zur Zusammenführung laufen etwa von EDV-Anwendungen.

• Entscheidungen werden vorbereitet, welche Mitarbeiter welche Aufgaben wo wahrnehmen.

„Die Kommunalabteilung des Innenministeriums und die Landesregierung messen unserem Projekt hohe Bedeutung bei“, berichtete Karl-Friedrich Frese. „Wir nehmen damit eine Vorreiterrolle in Hessen ein.“ (nh/jpa)

Quelle: HNA

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