Kindergärten erhalten 187 000 Euro zur Förderung ausländischer Jungen und Mädchen

Viel Geld für Integration

Aschermittwochsempfang: Etwa 120 Gäste nahmen an dem Treffen im Rennertehäuser Gemeindehaus teil. Das Bild zeigt einen Teil der vielen Besucher. Fotos: Strieder

Rennertehausen. 120 Amts- und Mandatsträger der politischen Gemeinde, Vertreter der Vereine, der Gewerbetreibenden, Kreditinstitute und kirchlichen Gruppen haben am Aschermittwochsempfang im Rennertehäuser Gemeindehaus teilgenommen. Eingeladen hatte die Evangelische Kirchengemeinde Battenfeld/Rennertehausen.

Mit Stolz berichtete Pfarrer Claus Becker, dass die Kindergärten in Battenfeld und Rennertehausen für die Zeit vom 1. April 2011 bis zum 31. Juli 2014 insgesamt 187 000 Euro aus einem Förderprogramm des Buches „Sprache und Integration“ als gezielte und zweckgebundene Hilfe für die Eingliederung von Ausländerkindern erhalten. Mitarbeiterin Michaela Ackermann habe die Anträge erfolgreich auf den Weg gebracht. Allerdings bedeute dies viel Arbeit zur Dokumentation und Rechenschaft für die Mitarbeiter der Tagesstätten, ergänzte Ulrike Amend, die Leiterin der Tagesstätte Rennertehausen. Fortbildungen müssten besucht werden, die gesamte Arbeit zur Integration sei umfangreich zu dokumentieren.

Die Summe gliedert sich auf in 140 000 Euro für Personalkosten, 45 000 Euro für Sachkosten und 2000 Euro für Verwaltung. Die Gemeinde Allendorf werde durch diese Zuschüsse jedoch nicht finanziell entlastet, sagte Bürgermeister Claus Junghenn.

Pfarrer Becker erklärte weiterhin, dass in diesem und in den folgenden Jahren umfangreiche Renovierungsarbeiten an der Battenfelder Kirche anstehen. Nach intensiver Planung gehe es nun an die Umsetzung. 466 000 Euro werden investiert, davon würden 80 Prozent von der Landeskirche und 20 Prozent aus Mitteln der Kirchengemeinde finanziert. Als Erstes werde der 600 Jahre alte Dachstuhl erneuert. Arbeiten an der Außenfassade sollen folgen.

Junghenn: Briefwahl nutzen

Bürgermeister Claus Junghenn befasste sich in seinem Grußwort mit der anstehenden Kommunalwahl. Er hofft auf eine bessere Wahlbeteiligung als 2006. Junghenn rief dazu auf, von den Möglichkeiten des Kumulierens und Panaschierens Gebrauch zu machen und auch die Briefwahl zu nutzen. Junghenn freute sich, dass der Gemeindehaushalt für 2011 wieder ausgeglichen gestaltet worden sei. Nach wie vor verfüge die Gemeinde dank der Firma Viessmann über ein beträchtliches Steueraufkommen. Ziel für die kommenden Jahre müsse der Abbau der Schuldenlast sein. Denn noch immer betrage die Pro-Kopf-Verschuldung 950 Euro pro Einwohner der Gemeinde.

Pfarrer Claus Becker lud alle Mandatsträger zu einem Wahlgottesdienst am 26. März um 18 Uhr, dem Vorabend der Wahl, in die Battenfelder Kirche ein. Im Anschluss gab es einen Imbiss und Getränke, in kleinen Gruppen sprachen die Gäste über eine Fülle von Themen. (ed)

Quelle: HNA

Kommentare