Ehrenprofessur und Ehrenbürgerschaft

60. Geburtstag von Dr. Martin Viessmann: Viel Lob für den „Macher“

Höhepunkt des Abends: Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann (Mitte) verlieh Dr. Martin Viessmann die Ehrenprofessur. Links Ehefrau Annette Viessmann. Foto: nh

Allendorf-Eder. Zwei neue Ehrentitel führt Dr. Martin Viessmann: Beim Empfang anlässlich seines 60. Geburtstages wurde der Chef des Allendorfer Heiztechnik-Herstellers zum Ehrenprofessor des Landes Hessen ernannt. Die Gemeinde Allendorf verlieh ihm die Ehrenbürgerrechte.

Als „Macher“ würdigte Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann den Jubilar. Als engagierter Firmenchef und Präsident der Industrie- und Handelskammer Kassel-Marburg habe Martin Viessmann „Akzente gesetzt“. Besonders habe sich Viessmann für das Duale Studium in Mittelhessen engagiert. Zur Förderung von Kultur und Kunst schütte die Viessmann-Stiftung jährlich hohe Summen aus. Mit der „Young Engineer Academy“ leisteten Viessmann und die Edertalschule einen wichtigen Beitrag, um Fachkräfte in der Region zu halten.

„Wo nehmen Sie nur die Kraft her?“, fragte Kühne-Hörmann. In Vertretung des durch Sondierungsgespräche in Berlin kurzfristig verhinderten Ministerpräsidenten Volker Bouffier verlieh Kühne-Hörmann dem Allendorfer Firmenchef die Ehrenprofessur. Diese Auszeichnung wurde in Hessen erst zwölf Mal verliehen.

Mit Joachim Janssen und Dr. Klaus-Peter Kegel ergriffen zwei Mitglieder des Viessmann-Verwaltungsrates das Wort. Sie schilderten das analytisch-strategische Vorgehen, aber auch die visionäre Kraft ihres Chefs.

Seit der Feier des 70. Geburtstages seines Vaters im November 1987 habe Martin Viessmann die Zahl der weltweiten Mitarbeiter auf nunmehr 10.600 fast verdoppelt und den Umsatz auf zuletzt 1,8 Milliarden Euro mehr als verfünffacht, stellte der Allendorfer Bürgermeister Claus Junghenn fest. Junghenn würdigte nicht nur den wirtschaftlichen Erfolg, sondern auch die soziale Verantwortung, der Martin Viessmann als größter Arbeitgeber der Region gerecht werde. „Die Menschen sind stolz, hier zu arbeiten“, sagte Junghenn. Unter der Federführung Martin Viessmanns sei das Heiztechnik-Unternehmen inzwischen weltweit bekannt, gleichzeitig aber ein Familienunternehmen geblieben. „Das Unternehmen ist bei Ihnen in guten Händen.“

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Von Thomas Hoffmeister

Quelle: HNA

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