IKZ im Frankenberger Land

Vier Kommunen teilen sich Fachwissen

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Freuen sich über die Förderung für die interkommunale Zusammenarbeit (v.l.): Bürgermeister Rudolf Backhaus (Haina), Lothar Koch (Burgwald), Battenbergs noch amtierender Bürgermeister Heinfried Horsel, Regierungspräsident Walter Lübcke, Battenbergs künftiger Bürgermeister Christian Klein, Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg und Bürgermeister Dirk Junker (Hatzfeld).Foto: Kutsch

Burgwald - Sie sparen Geld und bekommen dafür Geld geschenkt: Die Verwaltungen von Battenberg, Burgwald, Haina und Hatzfeld legen ihre Computer-Arbeit zusammen. Vom Kasseler Regierungspräsidenten bekamen sie dafür gestern 100000 Euro.

Die vier Kommunen aus dem Frankenberger Land arbeiten auf dem Gebiet der elektronischen Datenverarbeitung zusammen: Dank Internet sind bei einer interkommunalen Zusammenarbeit mit Computersoftware räumliche Grenzen kein Hinderungsgrund. Battenberg, Burgwald, Haina und Hatzfeld wollen ein gemeinsames „Mini-Rechenzentrum“ installieren, sich Server, teure Computerprogramme und Fachleute für die Betreuung der elektronischen Datenverarbeitung (EDV) teilen.

Bisher hatte jede Kommune eigene Mitarbeiter, die sich begrenzt mit der EDV auskennen. Mit einem kleinen Team, das fundiertes Wissen habe, und dem zentralen Server, wollen die vier Kommunen die Datenverarbeitung ihrer Verwaltung sicherer machen, Fachwissen gemeinsam nutzen und bares Geld sparen (die FZ berichtete).

Das Land Hessen unterstützt diese Idee der interkommunalen Zusammenarbeit (IKZ). Der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke überreichte den Bürgermeistern Lothar Koch (Burgwald), Dirk Junker (Hatzfeld), Rudolf Backhaus (Haina), dem noch amtierenden Battenberger Bürgermeister Heinfried Horsel und dessen Nachfolger Christian Klein eine Förderung für die Idee in Höhe von 100000 Euro. Mit diesem Geld und je 5000 Euro aus jeder beteiligten Kommune soll die IKZ im Bereich der EDV ausgebaut werden. Laut Backhaus ist die erste Phase der Umsetzung bereits umgesetzt: Die Gemeindeverwaltung von Haina hat auf den gemeinsamen Server und die neuen, gemeinsamen Computerprogramm umgestellt. „In der zweiten Phase kommen die anderen Kommunen nach und nach zu dem System dazu“, erklärt der Bürgermeister von Haina.

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