Saisoneröffnung der Raptoren-Community mit neuem Teilnehmer-Rekord

Vier Räder, die verbinden

Den Rekord übertroffen: An der Saisoneröffnung der Raptoren haben in diesem Jahr mehr als 100 Quads teilgenommen. Im vergangenen Jahr waren es noch rund 70 Fahrzeuge.Foto: Marco Steber

Frankenberg - Es ist das größte privat organisierte Raptoren-Treffen Deutschlands, und es wächst von Jahr zu Jahr weiter: Mehr als 100 Quads der Modellreihe Raptor eröffneten am Samstag die Saison in Frankenberg. Ziel der Ausfahrt war das Schloss Garvensburg.

Wer am Samstagvormittag in der Illerstadt unterwegs war, dem mag aufgefallen sein, dass - neben dem normalen Straßenverkehr - zahlreiche Quads auf den Straßen unterwegs waren. Die Raptoren-Community traf sich an der Zentrale der Firma FingerHaus, und der Teilnehmerrekord aus dem vergangenen Jahr wurde dabei locker übertroffen: Mehr als 100 Quads machten sich von der Illerstadt aus auf den Weg in Richtung Schloss Garvensburg bei Fritzlar.

Im Jahr 2008 habe die erste Saisoneröffnungstour mit gerade einmal sechs Fahrzeugen stattgefunden, berichtet Mitorganisator Heiko Debus. Die Idee zu einem solchen Treffen entstand in einem Forum im Internet, durch die sozialen Netzwerke jedoch hätten die Raptoren-Fans eine unheimliche Bandbreite erreicht, ergänzt er. Aus dem gesamten Bundesgebiet kommen die Liebhaber der Yamaha-Modellreihe Raptor mittlerweile nach Frankenberg. Sogar aus der Umgebung von Ulm - das immerhin mehr als 400 Kilometer von Frankenberg entfernt ist - reisen Teilnehmer an.Von Marco Steber

Freundschaften sind entstanden

Da einige der Quad-Freunde bereits am Freitag nach Frankenberg gekommen waren, gab es schon vor der eigentlichen Veranstaltung eine Ausfahrt. Am Freitagabend stand ein gemeinsames Essen auf dem Programm. Für den Samstag hatten die Raptoren-Freude Michael Pilger aus Frankenau eingeladen, der einige Fahrer und Besucher im Drift-Taxi mitnahm. Danach machten sich die Fahrer mit ihren roten, grünen, blauen oder auch ganz individuell gestalteten Quads in drei Gruppen auf den Weg - und das bei besten Verhältnissen: „So was steht und fällt mit dem Wetter“, sagt Debus.

Mit 110 Anmeldungen war die Raptoren-Ausfahrt in Frankenberg nach Angaben einer Fachzeitschrift das größte privat organisierte Quad-Treffen in ganz Deutschland.

Trotz dieser Größe ist die Atmosphäre immer noch familiär. Hier und da werden Benzingespräche geführt, und vor allem begrüßen sich die Fahrer herzlich. Man kennt sich eben: „Über die Jahre sind viele Freundschaften entstanden“, sagt Heiko Debus - alle verbunden in der Begeisterung für ihren Raptor: „Für uns ist es das schönste Fahrzeug.“

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