Gastspiel der fidelen Münchhäuser begeisterte die Zuhörer in Reddighausen

Vier Stunden flotte Musik

„Wir sind Kinder von der Eder“: Dieses Lied sangen Christina Germann und Vorsitzender Dietmar Kirchner bei der Veranstaltung mit den „fidelen Münchhäusern“ zum 100-jährigen Bestehen des TSV Hatzfeld. Fotos: Nawrotzki

Reddighausen. Blasmusik vom Feinsten: Die haben die „fidelen Münchhäuser“ jetzt aus Anlass des 100-jährigen Bestehens des TSV Hatzfeld, feierten einem begeisterten Publikum in der Festhalle Reddighausen geboten.

Vorsitzender Dietmar Kirchner begrüßte die zahlreiche Gäste und gab einen kurzen Überblick über die Geschichte des TSV Hatzfeld. In den 100 Jahren gab es für den Verein Höhen und Tiefen. Kirchner dankte allen Hatzfelder Bürgern, die dem Verein die Treue gehalten haben.

23 Musiker der fidelen Münchhäuser sorgten vier Stunden lang für eine stimmungsvolle Atmosphäre. Die Musiker haben ein breites Repertoire: vom Marsch über Polka, Walzer, Western und Medley-Melodien war für alle etwas dabei.

Witze und kleine Gedichte

Durch das Programm führte Helmut Kiefer. Er brachte das Publikum mit Witzen und kleinen Gedichten zum Lachen. Zwei kleine Beispiele dafür: Wie lange muss eine Katze trainieren, bis sie ein Muskelkater wird? Oder: Wenn schwimmen schlank macht, was machen dann die Wale falsch?

Zur Überraschung aller Besucher sangen Dietmar Kirchner und Christina Germann gemeinsam das Lied „Wir sind Kinder von der Eder“. Alle Zuhörer standen auf und klatschten begeistert mit.

Bei den fidelen Münchhäusern spürt man, wie lebendig und herzerfrischend die Blasmusik dargebracht wird. Die Münchhäuser haben ausgezeichnete Solisten in ihren Reihen. Sie wurden vom Publikum mit viel Applaus bedacht: Michael Böckling begeisterte als Solo-Bariton mit „Can you feel the love tonight. Die Löffel-Polka bot Timo Groos dar, das Märchen von Moos und Farnkraut spielte mit Steffen Laucht auf dem Flügelhorn, Gilbert Monter servierte „The Rose“.

Zu bekannten Walzern und Polka-Liedern wurde getanzt, hier konnte man freien Lauf walten lassen. Gute Stimmung herrschte den ganzen Abend unter den vielen Besuchern, besonders wenn bekannte Melodien wie die Bergvagabunden, auf der Vogelwiese oder Egerland-Heimatland gespielt wurde.

Mit ihrem unüberhörbaren Gespür für Melodien ist es den Musikanten um ihren Leiter Andreas Germann in den letzten Jahren gelungen, zahlreiche Fans und Freunde für dieser Art von Musik zu gewinnen. Ihr Besuch in Reddighausen wird sicher noch lange in angenehmer Erinnerung bleiben. (zk)

Quelle: HNA

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