TSV Viermünden/Schreufa feiert 90. Geburtstag

Ein verdientes Vorstandsmitglied geht von Bord: Nach mehr als neun Jahren ehrenamtlicher Vorstandsarbeit stellte sich Manfred Hartel (links) nicht mehr ür eine erneute Kandidatur im Vorstand des TSV zur Verfügung. Als Dank für seine Verdienste überreichte ihm Vorsitzender Harald Rudolph einen Präsentkorb.

Viermünden/Schreufa. Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Im gerade begonnenen Jahr feiert der Sportverein Viermünden/Schreufa sein 90-jähriges Bestehen.

„Dieses Jubiläum wollen wir mit verschiedenen Veranstaltungen, verteilt auf das vor uns liegende Jahr, gebührend feiern. Zu den Höhepunkten wird ein Festkommers am 14. März zählen“, sagte Vorsitzender Harald Rudolph in der Jahreshauptversammlung in Viermünden, die sehr gut besucht war.

Mit Dankbarkeit, aber auch mit Wehmut bedankte sich Rudolph anschließend beim ausscheidenden Vorstandsmitglied Manfred Hartel, der sich aus persönlichen Gründen zu einer Wahl für die kommende Amtsperiode nicht mehr zur Verfügung stellte.

„Manni“ Hartel gehörte seit Anfang der 1970er-Jahre dem TSV an, hatte als Spieler alle Fußballmannschaften des Vereins durchlaufen und war auch im Trainerbereich für seinen Verein aktiv. „Manni, du warst in den vergangenen neun Jahren in verschiedenen Vorstandsämtern stets der ruhende Pol. Wir werden deine konstruktive Mitarbeit vermissen.“ Mit diesen Worten bedankte sich der Vorsitzende bei Hartel und überreichte einem großen Präsentkorb.

„Unsere Sportanlagen sind in einem ausgezeichneten Zustand. Dies verdanken wir nicht zuletzt dem unermüdlichen Einsatz von Peter Wienbeck und Kurt Krumpholz.“ Harald Rudolph fand die passenden Worte des Dankes für den unermüdlichen Einsatz der beiden Mitglieder.

„Die Dinge haben sich gut entwickelt", lautete das Fazit von Andreas Schmaler zur Abteilung Fußball. Ein kleiner Rückblick: Die Seniorenmannschaften des TSV Frankenberg und des TSV Viermünden/ Schreufa sind seit der Saison 2007/08 zu einer Spielgemeinschaft zusammengeschlossen. Seit dem 1. Juli 2013 bilden die ehemaligen Fußballsparten unter der neuen Bezeichnung „SG Eder Frankenberg“ einen eigenständigen Verein, „dessen Schnittstellen nach anfänglichen Bedenken zusammengewachsen sind“, so Andreas Schmaler.

Unter dem Trainergespann Oliver Sprang und Lars Lauer (Nachfolger von Manfred Hacker) belegt die 1. Mannschaft nach Ablauf der Hinrunde in der Kreisoberliga zur Zeit Platz 11, ebenso die „Zweite“ in der A-Liga. „Unser Ziel ist es, beide Mannschaften in den jeweiligen Ligen zu etablieren und die Orientierung nach oben nicht zu verlieren“, sagte Andreas Schmaler, der die Integration junger Spieler als besonders wichtig erachtet, zumal der Nachwuchs aus den eigenen Reihen vorhanden sei. „Aber alles Schritt für Schritt.“ (zhm)

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Quelle: HNA

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