Allendorf: Auszubildende entwickeln „halbautomatische Mülltonnenaufhängung“

Viessmann-Lehrlinge mit guter Idee

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Allendorf - Das Team der Viessmann-Werke hat sich für das Finale des Nachwuchswettbewerbs „Meine Zukunft“ des Arbeitgeberverbands Hessenmetall qualifiziert.

Das Viessmann-Team ist eine von zwei Gruppen, die im Finale in der Kategorie „Einzelne Produkte und Dienstleistungen“ starten. Die Azubis haben die „HaMa“ entwickelt, eine halbautomatische Mülltonnenaufhängung. Die jungen Tüftler wollen die Mitarbeiter mittels einer pneumatischen Hebevorrichtung für Mülltonnen körperlich entlasten. Sie treten gegen die Auszubildenden eines Limburger Kühlmöbelherstellers an. Der Gedanke der Gruppe war, die Mülltonnenplätze so zu gestalten, dass die Tonnen an standardisierten Aufhängungen aufbewahrt werden. Durch das Anheben der leeren Mülltonnen um etwa 15 Zentimeter sei ein schnelles und effektives Reinigen des Umfeldes der Mülltonnen möglich.

Insgesamt vier Lehrlings-Mannschaften von nordhessischen Firmen haben sich für das Finale des Wettbewerbs qualifiziert. Hessenmetall, der Arbeitgeberverband der hessischen Metall- und Elektro-Industrie, hat zum vierten Mal seinen Innovationswettbewerb „Meine Zukunft“ ausgerichtet. 21 Teams aus ganz Hessen sind an den Start gegangen. Davon konnten sich zehn Projekte von Auszubildenden und Trainees der 520 Mitgliedsunternehmen für das Finale qualifizieren. Die eingereichten Projekte wurden in die Kategorien „Produktionsablauf“, „Administration“, „Neue Produkte“ und „Duale Studenten/Trainees“ unterteilt. Erstmals reichten auch vier Teams mit dual Studierenden ihre Projekte ein und bescherten dem Preis die neue Kategorie.

Die Mannschaften reichten überwiegend Ideen zu Produkt- und Produktionsverbesserungen ein, aber auch solche zur Förderung älterer Mitarbeiter. Weit oben im Interesse der Jugendlichen standen Themen zur Optimierung von Arbeitsprozessen und ein effizientes Wissensmanagement. Als besonders wertvoll bezeichneten die Teilnehmer die gesammelten Erfahrungen in den Arbeitsteams. So arbeiteten Auszubildende aus Metall- und Elektroberufen mit dual Studierenden zusammen. (r)

Mehr lesen Sie in der FZ vom Dienstag, 21. Februar

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