Viessmann spendet dem Kreiskrankenhaus 11.000 Euro

Spendenübergabe: Die Viessmann-Allendorf-Stiftung überließ dem Kreiskrankenhaus Frankenberg 11 000 Euro zur Anschaffung eines neuen Ultraschallgerätes. Dazu trafen sich (von links) Werner Bergerner (Prokurist Kreiskrankenhaus), Ralf Schulz (Geschäftsführer Kreiskrankenhaus), Dr. Volker Aßman (Ärztlicher Leiter), Dr. Thomas Ludolph (Chefarzt Innere Medizin), Annette Viessmann und Jörg Lenz (beide Vorstandsmitglieder Viessmann-Allendorf-Stiftung). Foto: Künemund

Frankenberg. Die Viessmann-Allendorf-Stiftung stellte dem Kreiskrankenhaus Frankenberg 11.000 Euro für die Modernisierung seiner Ultraschalldiagnostik zur Verfügung.

Am Donnerstag überreichte Annette Viessmann, Mitglied des Stiftungsvorstandes, die Spende an den Chefarzt der Inneren Medizin, Dr. Thomas Ludolph, und an Kreiskrankenhaus-Geschäftsführer Ralf Schulz. Finanziert werden soll damit eine spezielle Ultraschallsonde, mit der Gewebeproben künftig noch schoneder, präziser und riskikoärmer entnommen werden können.

Die Technik wird vor allem im Bereich der Gastroenterologie - einem Teilgebiet der Inneren Medizin - zum Einsatz kommen. Mit Hilfe der Sonde, einem so genannten Punktionsschallkopf, können selbst kleinste Gewebeveränderungen, beispielsweise in der Leber, der Bauchspeicheldrüse oder in den Lymphknoten, noch besser sichtbar gemacht und präziser entnommen werden.

„Dank dieser Technik können wir bösartige Gewebeveränderungen oder Tumore noch schneller erkennen und dann sehr zeitnah eine entsprechende Behandlung einleiten“, erklärte Chefarzt Dr. Ludolph. Weiterhin sei für die Untersuchung meist nur eine örtliche Betäubung notwendig, sodass das neue Verfahren auch für Patienten noch erträglicher als die bisherigen werde.

„Die Verbesserung der medizinischen Versorgung der Menschen in unserer Region ist eines der Ziele der Viessmann-Allendorf-Stiftung“, betonte Vorstandsmitglied Annette Viessmann. Mit der vor fünf Jahren ins Leben gerufenen Stiftung habe man das vielfältige Engagement des Unternehmens für Wissenschaft, Kunst, Kultur und Soziales auf eine einheitliche Basis gestellt.

Schon 200.000 Euro Spenden 

„Die Unterstützung von Bildungs- und Jugendprojekten sowie medizinischen Einrichtungen hat bei Viesmann eine jahrzehntelange Tradition“, sagt Annette Viessmann. Insbesondere das Kreinkrankenhaus konnte dank der finanzilellen Hilfe des heimischen Heiztechnikherstellers eine Reihe von modernen Geräten beschaffen, darunter ein Kernspintomographen im Wert von 25 000 Euro im Jahr 2012, ein Ballon-Enteroskop zwei Jahre zuvor und einen Herzkatheter-Messplatz (2008). Insgesamt beläuft sich die Summe der Spenden an das Krankenhaus auf mehr als 200 000 Euro.

„Wir sind der Viessmann Allendorf Stiftung für ihre großzügige Spende sehr dankbar“, sagte Ralf Schulz, Geschäftsfrührer des Kreiskrankenhauses Frankenberg. „Diese finanzielle Unterstützung ermöglicht es uns, unsere Diagnostik im Bereich der Inneren Medizin noch weiter zu verbessern.“ Gleichzeitig würde sich das direkt positiv im Hinblick auf den Patientenkomfort niederschlagen, fügt Schulz an. (nh/flk)

Quelle: HNA

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