Schwesternwohnheim in Frankenberg

Vitos Haina erwägt Abriss des Wohnheims

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Schwesternwohnheim Krankenhaus Frankenberg

Frankenberg - Der Abriss des aus den 1960er-Jahren stammenden Schwesternwohnheims ist eine Option im Zusammenhang mit dem geplanten Neubau der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Es würden mehrere Möglichkeiten diskutiert, sagte Vitos-Sprecherin Martina Caspari auf Anfrage der WLZ-FZ.

Der Abriss oder Umbau des in den 1960er-Jahren erbauten Schwesternwohnheims und die Errichtung des Neubaus an dieser Stelle sei eine dieser Varianten. „Eine andere ist zum Beispiel die Errichtung des Neubaus auf der linksseitigen Forststraße am Hang unterhalb des Schwesternwohnheims.“ Es scheine nach bisherigen Erkenntnissen die Variante der Errichtung der psychiatrischen Klinik am Ort des Schwesternwohnheimes aufgrund geringerer Eingriffe in die Vegetation und geringerer Geländebewegungen sowie einer höheren Wirtschaftlichkeit aus baufachlicher Sicht empfehlenswerter.

Es sei aber noch unklar, ob bei dieser Variante das Schwesternwohnheim erhalten bleiben kann oder abgerissen werden muss. „Das bedarf noch näherer baufachlicher Betrachtungen.“ Allerdings seien dazu bisher noch keine Entscheidungen gefallen.

Wo in diesem Fall die Bewohner des Hauses untergebracht werden, sei Sache des Landkreises und bislang nicht erklärt. Sobald eine Entscheidung feststehe, werde die Öffentlichkeit informiert.

Der Bebauungsplan an der Forststraße war gestern Abend auch Thema im Bauausschuss der Stadt. Die Mitglieder befürworteten die Änderung. Bürgermeister Rüdiger Heß begrüßte gegenüber der FZ die Tatsache, dass nach den Planungen die Eingriffe in die Natur gering gehalten würden.

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