Vogelgrippe: Keine weiteren Fälle in Gemünden

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Keine Vogelgrippe: Zehn Hühner in Gemünden wurden untersucht. Das Ergebnis war negativ.

Gemünden. Entwarnung für den zweiten Hobbyzüchter in Gemünden: Seine zehn Hühner, die nach dem Auftritt des Vogelgrippe-Virus in Gemünden getestet wurden, sind nicht mit dem Erreger H5N2 oder mit einem anderen Virus-Typen infiziert.

Die Tiere müssen demzufolge nicht getötet werden.Der Geflügelbestand des Mannes befand sich im Sperrbezirk. Die Zone war eingerichtet worden, nachdem bei drei Enten eines anderen Hobbyzüchters das Vogelgrippe-Virus festgestellt worden war.

„Wir haben Tupferproben vorgenommen, hierbei wird den Hühnern Speichel vom Rachen entnommen. Die Proben sind ins Hessische Landeslabor nach Gießen geschickt worden“, sagte Dr. Ralf Nöchel, Amtstierarzt beim Veterinäramt des Landkreises. „Von dort bekamen wir am Freitag die Ergebnisse zum negativen Befund.

Sollte in 21 Tagen kein neuer Vogelgrippe-Fall auftreten, finden in den Hobbyzuchtbetrieben abschließende Nachuntersuchungen statt. „Der Betrieb, in dem das Virus festgestellt wurde und in dem die Tiere getötet werden mussten, wird noch einmal gereinigt und desinfiziert“, so Nöchel. Im Betrieb des anderen Hobbyzüchters führe man Nachuntersuchungen bei den Tieren durch. Wenn alles positiv verläuft, wird auch der Sperrbezirk wieder aufgehoben.

Von Philipp Daum

Quelle: HNA

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