Konzert in der Liebfrauenkirche

Volkslieder und internationale Klänge

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Mit kleinen Theatereinlagen präsentierte der Aschaffenburger Kammerchor im Jubiläumskonzert des MGV Birkenbringhausen die Vogelhochzeit.

Frankenberg/Birkenbringhausen. - Stehende Ovationen gab es für den Aschaffenburger Kammerchor am Samstagabend beim Jubiläumskonzert des Birkenbringhäuser Männergesangvereins in der Liebfrauenkirche.

Mit geistlicher Musik und modern bearbeiteten Volksliedern begeisterte beim Jubiläumskonzert des MGV Birkenbringhausen in der Liebfrauenkirche der Gastchor „Ars Antiqua“ unter der Leitung von Stefan Claas. Der Dozent für Chorleitung und Stimmbildung ist Leiter der städtischen Musikschule Aschaffenburgs und war bereits mehrfach im Frankenberger Land als Wertungsrichter aktiv. Seit 15 Jahren leitet er den 1982 gegründeten Kammerchor.

Die elf Männer und 17 Frauen erfüllten die Liebfrauenkirche mit ihren Stimmen. Während der halbstündige Auftritt mit geistlicher Musik und vielen achtstimmigen Chorsätzen die einzelnen Stimmen gekonnt in Szene setze, bewiesen die Gäste vom Main mit Volksliedern ihr heiteres und modernes Repertoire. „Volkslieder werden wieder neu belebt - das Pendel schlägt wieder um“, sagte Claas. Viele altbekannte Melodien und Texte wurden neu bearbeitet. Peppig, heiter und schwungvoll präsentierte der Kammerchor Lieder wie „Kein schöner Land“ oder „Die Gedanken sind frei“. Passend zur Jahreszeit erklang „Bunt sind schon die Wälder“.

Schweden, Finnland, Japan

Der Birkenbringhäuser Männergesangverein, der in diesem Jahr sein 125-jähriges Jubiläum mit dem Kreissängerfest feierte, präsentierte sich mit allen drei Chören. Männer und Frauen eröffneten das fast zweistündige Jubiläumskonzert mit einem Echochor zu „Ja Dann Duia“, einem Kanon zu einer finnischen Melodie. International sang auch der Frauenchor „Cantabile“ mit dem schwedischen Lied „Uti var hage“, dem japanischen Titel „Mae e“ oder dem stimmungsvollen „Shenandoah“ in Englisch. Kornelia Linne brillierte als Sopran-Solistin.

Pfarrer i.R. Heiner Wittekindt rief die Gäste auf: „Wir sollten die Musik ins Herz lassen, damit sie uns noch lange bewegt“. Der Vorsitzende des Birkenbringhäuser Männergesangvereins, Erich Naumann, hatte unter den Gästen auch Bürgermeister Lothar Koch, den Sängerkreisvorsitzenden Jürgen Becker und Kreischorleiter Werner Schielke begrüßt. Zum Abschluss trafen sich alle Sänger in der Rathausschirn.

Von Frank Seumer

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