Chorkonzert der Edertalschule

Volkslieder, Musical- und Chart-Hits

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Duette, Geschenke und Witze in Liedform bereicherten den Abend in der Kulturhalle.

Frankenberg - Mit Chordarbietungen, Gesangs- und Instrumentalsoli haben junge Musiker der Edertalschule am Freitagabend 400 Zuschauer in der Kulturhalle verzaubert.

„Warum sing ich eigentlich im Chor?“ - dieser Frage gingen die Sänger des Mittel- und Oberstufenchors unter der Leitung von Matthias Müller in ihrem ersten Stück nach. Ein gelungener Einstieg für die musikalische Reise, die die jungen Musiker beim Schulkonzert für Chöre, Solisten und Instrumentalisten auch in diesem Jahr wieder zu bieten hatten. Angefangen beim Volkslied über Musicaladaptionen bis hin zu modernen Pop- und Rocksongs - verschiedene Darbietungen sorgten für berührende Momente.

Mit dem Zulu-Gesang „Singabahambyo“ aus Südafrika und dem Volkslied „Jetzt fahrn wir übern See“ ging die musikalische Reise weiter, bevor die beiden Chöre eine gefühlvolle Version von Stings „Every Breath You Take“ zum Besten gaben.

„All of Me“ von Jon Smidt spielte Simon Depner am Klavier; mit viel Herzblut füllte er die Kulturhalle mit gefühlvollen Klängen und erntete für seine Leistung einen besonders lauten Applaus. Er begleitete später Paula Epure und Alexander Liumbas bei ihrem ausdrucksstarken Gesangsduett „Let Her Go“ von Passenger, bei dem sowohl die Sänger des Unterstufenchors auf den Fensterbänken als auch der ein oder andere Zuschauer berührt mitsummten.

Besonders begeistert waren die Zuschauer von dem Chorarrangement zu dem Nummer-eins-Hit „Tage wie diese“ von den Toten Hosen, und auch der Kollegiums-Chor, ebenfalls unter der Leitung von Matthias Müller, stieß vor allem mit der witzigen Inszenierung von „Mein kleiner grüner Kaktus“ auf positive Resonanz.

Den musikalischen Höhepunkt bildete ein Potpourri aus „The Phantom of the Opera“, bei dem der Mittel- und Oberstufenchor von Instrumentalisten begleitet wurde.

Zum Abschied zogen alle musikalischen Teilnehmer des Abends durch die Kulturhalle und sagten mit einem indianischen Kanon Lebewohl - das Publikum bedankte sich mit tosendem Applaus.

Von Alice Dippel

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