Konzert in Ernsthäuser Kirche

Volle Unterstützung zum Fest

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Der Kirchenchor sang unter der Leitung von Irene Tripp wie in jedem Jahr weihnachtliche Melodien. Diesmal aber erhielt der Chor Unterstützung aller Musikgruppen des Burgwalddorfes.

Burgwald-Ernsthausen - Sieben Ensembles, Chöre und Solisten hatten am Samstagabend zum gemeinsamen Singen eingeladen. In der evangelischen Kirche zeigten sie ihr Können und verbrachten gemeinsam mit den Besuchern ein paar besinnliche Stunden kurz vor dem Weihnachtsfest.

Etwa300 Ernsthäuser und viele Besucher aus den umliegenden Dörfern ließen sich die Einladung zu einem musikalischen Vorweihnachtsabend nicht entgehen - die kleine Kirche schien aus allen Nähten zu platzen. Dafür hatten die Sänger aber auch einiges zu bieten: Der Posaunenchor aus Ernsthausen unter der Leitung von Dr. Marco Werchner eröffnete das Konzert feierlich und gab die „Bühne“ dann für den Kirchenchor des Burgwalder Stadtteils und für die Kreiskantorin Irene Tripp frei, die auch die Gesamtleitung des stimmungsvollen Abends in der Ernsthäuser Kirche inne hatte.

Zur Begrüßung trug Irmtraud Hirth die Geschichte der Heiligen drei Könige vor, die bald merkten, dass das Jesuskind mit ihren Geschenken nichts anfangen konnte. Stattdessen nahm einer der Könige das Kind auf den Arm und begann leise zu singen. „Das war das erste Weihnachtslied der Geschichte“, erzählte Hirth. „Bis heute singen wir Weihnachtslieder, und das wollen wir auch heute Abend tun.“ Mit dieser kleinen Geschichte stimmte sie die Besucher auf den bunt gemischten musikalischen Abend ein.

Gitarren und Trommeln

Für ihr Konzert haben der Posaunenchor und der Kirchenchor, die in den vergangenen Jahren die Veranstaltung immer allein bestritten, tatkräftige Unterstützung bekommen. „Wir haben so viele tolle musikalische Gruppen in Ernsthausen“, sagte Irene Tripp, die den Kirchenchor und den Kinderchor leitet. „Heute Abend wollen wir uns die auch alle anhören.“ So wirkten auch der Gitarrenchor unter der Leitung von Anneliese Waßmuth-Hahn, sowie der Chor des Heimat- und Kulturvereins unter der Leitung von Helga Aubel, eine Trommelgruppe und eine Kinder-Gitarrengruppe, beide geleitet von Angelika Müller-Engel, mit. Zudem sorgte Solistin Kornelia Linne mit ihrem Gesang für Gänsehaut.

Der Kinderchor hatte sich für die zahlreichen Besucher etwas ganz Besonderes einfallen lassen. „Heute sind wir mal ganz modern und singen euch den Weihnachtswünsche-Rap“, rief Irene Tripp. „Frohe Weihnacht, merry Christmas, alles Gute“ sangen die Kleinen und zauberten damit allen Besuchern ein Lächeln auf die Lippen. Begleitet wurden sie dabei von Beate Kötter am Klavier. Zum Abschluss des rundum gelungenen Abends sang der Kirchenchor gemeinsam mit dem Kinderchor „Komm mit mir“ und entließ somit die Gemeinde wieder in den vorweihnachtlichen Trubel. „Der Kirchenchor hat sich über so viele junge Stimmen gefreut“, sagte Irmtraud Hirth zum Abschied mit einem Lächeln. „Für uns war das heute Abend etwas ganz Besonderes.“

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