Abschied für Eva Jerrentrup

Mit vollen Segeln in die neue Amtszeit

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Eva Jerrentrup erhielt die Elisabeth-Medaille für ihre 40-jährige Mitgliedschaft im Frankenberger Kirchenvorstand von Pfarrer Christoph Holland-Letz überreicht.

Frankenberg - Jedem Ende wohnt auch immer ein Anfang inne: Der alte Frankenberger Kirchenvorstand hat sein Amt niedergelegt, neue Mitglieder nehmen ihre Arbeit auf. Nach 42 Jahren endet auch die Amtszeit von Eva Jerrentrup.

„Steuert das große Kirchenschiff“ rief Pfarrer Christoph Holland-Letz dem neuen Kirchenvorstand am Sonntag in der gut besuchten Liebfrauenkirche in Frankenberg zu.

Feierlich umrahmt wurde der Gottesdienst durch die heimische Kantorei unter der Leitung von Kantor Daniel Gárdonyi und Sabine Lutter. Pfarrerin Felicita Wickert führte die neu gewählten Mitglieder des Kirchenvorstandes in ihr Amt ein und drückte ihre Freude auf eine gute Zusammenarbeit in den nächsten sechs Jahren aus. Dazu gehörten Aufgaben wie die sachgemäße Verwaltung der Gebäude und der sinnvolle Umgang mit den Finanzen. Aber auch Eigenschaften wie Offenheit, Takt, Verschwiegenheit und nicht zuletzt das Vertrauen auf Gottes Geist bildeten eine gute Basis für die Arbeit, sagte Wickert in ihrer kurzen Ansprache. Die zahlreichen Gläubigen rief sie auf, den Vorstand nicht allein arbeiten zu lassen, sondern sich einzubringen.

Dank für geleistete Arbeit

Die scheidenden Mitglieder verabschiedete der geschäftsführende Frankenberger Pfarrer Christoph Holland-Letz mit einem Rückblick auf die geleistete Arbeit im Kirchenvorstand und dem Dank für das große ehrenamtliche Engagement. Insbesondere Eva Jerrentrup hob er hervor. Sie wurde für ihren 42-jährigen Dienst für die Kirche mit der Elisabeth-Medaille, der höchsten Auszeichnung der Landeskirche Kurhessen-Waldeck, ausgezeichnet. Holland-Letz erinnerte an die vielen Umbrüche in der Kirche und dem Kirchenkreis während ihrer Amtszeit.

In seiner Predigt ging der Geistliche auf den Liedtitel „Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt“ ein. Wie ein Schiff nicht nur auf ruhiger See gleite, so ziehe auch das „Schiff Gemeinde“ durch schwierige und oft raue See. „Aber unser Herr liegt nicht im Liegestuhl am Strand, er ist mit im Boot“, führte Holland-Letz aus und forderte dazu auf, Mut und Vertrauen in dieser Zusage zu erkennen.

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