Frankenau

Vollsperrung zwischen Frebershausen und Frankenau aufgehoben

- Frankenau (apa). Nach einjähriger Bauzeit ist der 4,2 Kilometer lange Abschnitt zwischen Frankenau und Frebershausen wieder befahrbar. Zu den langwierigen Arbeiten gehörten die Sanierung der Stützmauern und der frostsichere Ausbau der Straße von teilweise 4,70 auf mindestens 5,50 Meter Breite. Rund 3,8 Millionen Euro haben diese Arbeiten gekostet.

Die Straße durch das Wesetal war der dritte und letzte Bauabschnitt der Landesstraße 3332 vom Abzweig hinter dem Frankenberger Stadtteil Geismar bis Frebershausen. Von Juni bis Oktober 2008 war das Teilstück von Geismar nach Allendorf saniert worden, zwischen Frankenau und Allendorf wurde zudem die Fahrbahndecke erneuert. Die gesamte Baumaßnahme kostete 5,5 Millionen Euro.

Der Leiter des Amts für Straßen und Verkehrswesen, Ferdinand Weber, bedankte sich bei den Bürgern für ihr Verständnis. Wegen der Straßenbauarbeiten hätten sie langsamer fahren, Umwege in Kauf nehmen und auch mal an Ampeln warten müssen. Verkehrsminister Dieter Posch (FDP) betonte, dass der Ausbau der Straße eine wichtige Verbesserung der Infrastruktur rund um den Nationalpark darstelle. „5,5 Millionen, das ist schon etwas“, sagte der Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung. „Das Umfeld um den Nationalpark muss vernünftig erschlossen sein“, betonte Posch, „wenn wir solche Perlen haben, müssen die Menschen sie auch finden.“

Bürgermeister Dr. Reinhard Kubat erinnerte an die Diskussionen vor dem Ausbau und verschwieg nicht, dass es auch Gegner gab, da die Straße direkt an den Nationalpark und an Flächen des Naturschutzgroßprojektes und damit an Naturräume von gesamtstaatlicher Bedeutung grenze.

Sein Bad Wildunger Kollege Volker Zimmermann sagte: „Straßen verbinden nicht nur Orte, Straßen verbinden auch Menschen.“ Er betonte, dass Tourismus und die Gesundheitsbranche wirtschaftliche Grundlagen im Landkreis seien.

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