Wacholdermännchen erschien Wanderern beim Heideblütenfest in Altenlotheim

+
Besuchermagnet: Das Heideblütenfest lockte knapp tausend Besucher nach Altenlotheim, die nicht nur den Platz vor dem Bürgerhaus bevölkerten (Foto), sondern auch in die Heide wanderten.

Planwagenfahrt, Ranger-Exkursion oder Märchenlesung: Das 11. Heideblütenfest in Altenlotheim bot Informationen und Unterhaltung für die ganze Familie.

Der Nationalpark Kellerwald-Edersee, die Stadt Frankenau und der Ortsbeirat Altenlotheim hatten mit Wacholdermännchen, wolligen „Rasenmähern“ und Schäferwagen ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet, bei dem die Natur im Mittelpunkt stand. An rund 30 Marktständen wurden Produkte aus der Region angeboten: Von Wolle über Naturkosmetik bis hin zu Töpferwaren und Ziegenkäse. Die Mitglieder des Vereins Freunde der Quernst und der Arche-Verein informierten über ihr Wirken.

Zaungäste: (von links) Maira, Linea und Lara statteten den Pekingenten des Arche-Vereins einen Besuch ab. Fotos: Battefeld

Im Mittelpunkt standen jedoch die Heideflächen auf den Höhenzügen Altenlotheims, die laut Achim Frede vom Nationalparkamt auch „den Aufhänger“ für das bereits zum elften Mal in Folge veranstaltete Heideblütenfest gebildet hatten. Der Sachgebietsleiter Naturschutz, Forschung und Planung informierte bei einer Exkursion über die vier verschiedenen Heidetypen, die nahe Altenlotheim zu findensind und „ein ganz wichtiger Baustein“ für das Naturschutzgroßprojekt seien.

Die Teilnehmer der lehrreichen Wanderung, die über Altenlotheim auf der Koppe startete, erlebten ihr grünes Wunder, als Volker Nagel plötzlich als Wacholdermännchen am Wegesrand erschien.

Mehr lesen Sie in der gedruckten Montag-Ausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine

Von Susanna Battefeld

Quelle: HNA

Kommentare