Cornelia-Funke-Schule in Gemünden nimmt 39 neue Fünftklässler auf

Wachsen und gedeihen wie verschiedene Blumen

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Jeder neue Schüler der Cornelia-Funke-Schule wurde mit Handschlag von der neuen Klassenlehrerin – hier Christine Schneider) und Schulleiterin Kerstin Gnoth begrüßt. Fotos: Andrea Pauly

Gemünden - Was sie im nächsten Jahr alles schon können, davon bekamen die neuen Fünftklässler der Cornelia-Funke-Schule am Dienstag in der Aufnahmefeier eine Ahnung. Denn die Jungen und Mädchen, die auf der Bühne die „Neuen“ begrüßten, waren erst vor einem Jahr an deren Stelle.

Es sind jedes Jahr die Sechstklässler, die die Aufnahmefeier für die neuen Schüler mit einem Programm gestalten. Erst vor einem Jahr saßen sie selbst im Publikum, um nach der Begrüßungsfeier ihren neuen Klassenraum zu betreten, die künftigen Mitschüler kennen zu lernen und ihre Stundenpläne zu bekommen.

Unter der Leitung von Andrea Detsch und Sabine Reese hatten sie im Lauf des fünften Schuljahres die Willkommensfeier vorbereitet. Gestern begrüßten die Sechser 39 neue Schüler zunächst mit einem umgetexteten Lied: „Hallo Fünfer, wir freuen uns auf euch“. Auch ein Stück auf der Blockflöte hatten sie vorbereitet: Dieses Instrument lernen nämlich alle Fünftklässler an der Cornelia-Funke-Schule.

In der nächsten Dreiviertelstunde bekamen die neuen Schüler eine Ahnung davon, was sie neben Deutsch, Mathe und Erdkunde in den nächsten Monaten noch lernen werden: Drei Sechstklässler zeigten einen Sketch auf Englisch, der auch ohne die entsprechenden Sprachkenntnisse nachvollziehbar war, sie zeigten ihre sportlichen Fähigkeiten beim Seilspringen und Fußballspielen, hatten artistische Einlagen mit Diabolo, Jonglage und Tellerdrehen eingeübt und präsentierten einen Satzglieder-Rap. Außerdem zeigten sie „Gemündens next school model“, ebenfalls auf Englisch.

Schulleiterin Kerstin Gnoth begrüßte die Jungen und Mädchen und betonte, dass die Schule viel mehr sei als Unterricht: gemeinsam zu erforschen, sich gegenseitig zu helfen, gemeinsam zu planen, Streit zu schlichten und die anderen zu respektieren gehörten auch zu den Dingen, die die Kinder dort lernen könnten.

Sie verglich die Schüler einer Klasse mit den Pflanzen, mit denen die Bühne dekoriert war: Diese seien alle etwa gleich alt, aber ganz unterschiedlich: Die einen zart, andere kräftig. Sie blühen zu unterschiedlichen Zeiten und unter verschiedenen Bedingungen: manche brauchen den Schutz der anderen, einige entfalten ihre Schönheit in der Gruppe.

Sie bat die Eltern und Erziehungsberechtigten der Kinder um ihre Unterstützung und Mitarbeit und erinnerte Eltern und Kinder an das Motto der Schule: „mit- und füreinander“.

Die Klassenlehrerinnen Elke Thursar-Eichelbeck (G5a) und Christine Schneider (G5b) riefen dann alle neuen Schüler einzeln nach vorn. Sie wurden mit Handschlag von ihren neuen Lehrerinnen und Schulleiterin Kerstin Gnoth und unter dem Applaus von Familienmitgliedern und Mitschülern begrüßt.

Gleich in der ersten Woche steht den Fünftklässlern ein Abenteuer bevor: Sie verbringen drei Tage im Camp am Edersee, um sich kennenzulernen und eine Gemeinschaft zu werden.

Von Andrea Pauly

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