FZ-Wahlforum in Battenberg

Die Wahlkämpfer im direkten Vergleich - Video

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Moderiert von den FZ-Redakteuren Andrea Pauly (links) und Mark Adel (rechts) entwarfen Dieter Kocab, Christian Klein und Reiner Arnold (von links) ihr Bild von der Zukunft der Stadt Battenberg und ihrer Stadtteile.

Battenberg - Kandidaten im Gespräch: Reiner Arnold, Christian Klein und Dieter Kocab diskutieren die Zukunft der Stadt Battenberg.

„Da stimme ich Ihnen zu“ war beim FZ-Wahlforum in der Burgberghalle der wohl häufigste Satz der drei Kandidaten Reiner Arnold, Christian Klein und Dieter Kocab - die Unterschiede wurden erst im Detail deutlich. Gut 350 Battenberger wollten ihren künftigen Bürgermeister zwei Wochen vor der Wahl live erleben und hatten dazu am Sonntag erstmals Gelegenheit. Moderiert von den FZ-Redakteuren Andrea Pauly und Mark Adel traten die drei Bewerber um den Chefsessel in der Neuburg gegeneinander an.

 

Dabei zeigte sich, dass der Handlungsspielraum eines Bürgermeisters heutzutage weitgehend durch Sachzwänge bestimmt ist: die Haushaltslage, der demografische Wandel, der Umweltschutz. Alle drei Kandidaten etwa erkannten an, dass die Zukunft wohl Verwaltungsgemeinschaften gehört, wie sie Allendorf und Bromskirchen bilden wollen. Reiner Arnold (parteilos) wies jedoch darauf hin, dass derartige Reformen, etwa die Gebietsreform in den 1970er Jahren, meist nicht die versprochenen Effekte gehabt hätten. Dieter Kocab (parteilos) zeigte sich bei dieser Frage, die das Publikum knapp positiv beschied, als Enthusiast: Er brachte Erfahrungen aus Rheinland-Pfalz ein, wo er arbeitet. Das Obere Edertal habe die Chance, hessenweit eine Vorbildrolle zu übernehmen. Christian Klein (unabhängig, Mitglied der CDU) sagte, er sei „gegen das Zusammenlegen um des Zusammenlegen Willens“ und schlug vor, zuvor andere Möglichkeiten des Sparens auszuloten.

Unterschiede wurden insbesondere in den Persönlichkeiten der Kandidaten unterschiedlich: in lockernden Spielchen mussten Arnold, Klein und Kocab ihre Lieblingsmusik benennen, Kenntnisse der Heimat nachweisen und Personen des öffentlichen Lebens zuordnen.

Ernster wurde es, als Pauly und Adel auf den demografischen Wandel zu sprechen kamen und damit auf die Zukunft der Stadt. Patentrezepte gab es keines, Ideen viele.

Wie viel die Bürgermeisterkandidaten Dieter Kocab, Christian Klein und Reiner Arnold für Butter, Mett und Milch ausgeben würde, wie sie mit den beschränkten Haushaltsmitteln umgehen wollen und vieles mehr lesen Sie in der Dienstagsausgabe der Frankenberger Zeitung.

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