Abstimmung im Parlament

Im Wald bei Bromskirchen sollen 22 neue Windräder gebaut werden

Bromskirchen. Der Neubau von 22 Windrädern im Wald zwischen Neuludwigsdorf und der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen soll am Freitag Abend im Bromskircher Parlament die nächste Hürde nehmen.

Dann müssen die Gemeindevertreter über die ersten Anregungen abstimmen, die von Bürgern und Trägern öffentlicher Belange zum Flächennutzungsplan gekommen sind.

Und sie müssen Aufstellungsbeschlüsse für die Bebauungspläne der beiden geplanten Windparks Bromskirchen Ost und West fassen.

Der Gemeindevorstand und der Bau- und Planungsausschuss des Parlaments haben diesen Punkten bereits in einer gemeinsamen Sitzung am Dienstagnachmittag geschlossen zugestimmt. In dieser Sitzung stellten die Planer Heinrich Lohmann (MLK Consulting, Erkelenz) und Rainer Hozak (Bioplan, Höxter) den Stand des Projekts vor.

In den beiden vorgesehenen Waldgebieten entlang der Hallenberger Straße, die zwischen Hallenberg und Wunderthausen verläuft, sollen 22 Windräder mit einer Höhe von 220 Metern – inklusive Rotor – gebaut werden. Eigentümer dieser Flächen sind die Gemeinde, Hessen-Forst und Privatleute; sie würden ihre Flächen zur Verfügung stellen, berichtete Planer Lohmann. Es sei auch möglich, dass sich die Bürger als Investoren am Bau und damit am Gewinn der Windkraftanlagen beteiligen.

Bei der Planung für dieses Projekt sind etliche Kriterien zu beachten, neben dem Wind auch die Höhenlage, der Abstand zu Wohnhäusern und der Naturschutz. „In Bromskirchen gibt es enorme Windgeschwindigkeiten, die sind außergewöhnlich in Hessen“, sagte Heinrich Lohmann am Dienstag im Ausschuss.

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Quelle: HNA

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