Gemünden

Waldbrandübung der Feuerwehren aus Gemünden und den Stadtteilen

- Gemünden (r). Die Koordination und Zusammenarbeit verschiedener Wehren und das Wissen über die Aufgaben eines Führungsstabes aufzufrischen waren die Ziele bei einer gemeinsamen Übung bei Lehnhausen.

Bei der diesjährigen Alarmübung der Gemündener Feuerwehren waren Kameraden aus der Kernstadt sowie aus Grüsen, Sehlen, Schiffelbach, Lehnhausen und Ellnrode vertreten. Das Übungsszenario hatte der stellvertretende Stadtbrandinspektor Markus Bornmann ausgearbeitet, der auch als Übungsleiter fungierte. Als Ausgangslage nahmen die Wehren einen Waldbrand an der Kreisstraße 99 zwischen Lehnhausen und Gemünden an. Sie gingen davon aus, dass durch starken Wind aus nördlicher Richtung die Gefahr der Brandausbreitung in Richtung Hertingshausen bestand. An der Übung, die als Rahmenübung der Führungskräfte ausgelegt war, beteiligten sich die entsprechenden Wehrführungen sowie alle Zug- und Gruppenführer der einzelnen Feuerwehren. Auch das Forstamt Burgwald wurde in die Übung mit einbezogen. Einsatzleiter war Stadtbrandinspektor Wilfried Golde. Die Übung wurde aus dem Einsatzleitwagen der Kernstadtfeuerwehr auf einem Funkübungskanal geleitet. Dort war auch Bürgermeister Frank Gleim, der aktiv als Gruppenführer in der Gemündener Feuerwehr mitarbeitet, als Führungsassistent eingesetzt. Im Verlauf der Übung wurden neben der Kernstadtwehr auch die Feuerwehren aus den Stadtteilen eingesetzt. Dies hatte zwei Gründe: Einerseits sollte so die angenommene Brandausbreitung verhindert werden, außerdem reichte die Kernstadtwehr bei dieser Größenordnung nicht aus. Mit dem Tanklöschfahrzeug (TLF) 24/50 sorgten die Kameraden für den Löschwassertransport zu entsprechenden Behältern, wie auch für die Löschwasserentnahme mit Versorgungsleitung aus dem Holzbach. Auch die entsprechende Versorgung der Einsatzkräfte wurde sichergestellt. Auf den an dieser Stelle gut befestigten Wald- und Feldwegen war es kein Problem, die Löschfahrzeuge zu manövrieren. Insgesamt waren zehn Feuerwehrfahrzeuge bei der Übung vor Ort. Ausbildungsziel war es, die Koordination und die Zusammenarbeit der einzelnen Feuerwehren zu üben sowie die fachlichen Arbeitsweisen eines Führungsstabes wieder aufzufrischen. Nach mehr als zwei Stunden beendeten die Kameraden die Übung. Bei der Abschlussbesprechung im Gemündener Feuerwehrhaus wurde nochmals deutlich, dass bereits bei einem begrenzten Übungsszenario einige logistische und strategische Aufgaben auf einen Führungsstab zukommen. Alle Beteiligten, auch die Leitung der Feuerwehren mit Stadtbrandinspektor Wilfried Golde, zeigten sich mit dem Übungsablauf sehr zufrieden.

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