Blutspende: Zu wenig Erstspender im Kreis

Waldeck-Frankenberg. Immer weniger junge Menschen spenden Blut. Auch im Kreis Waldeck Frankenberg ist die Zahl der Erstspender gering.

Im vergangenen Jahr bot der Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) 127 Termine an. 11.371 Spender folgten den Aufrufen, nur 5,1 Prozent von ihnen spendeten zum ersten Mal.

„Wir hätten lieber mehr Erstspender“, sagt Ralf Debus, Werbereferent des DRK-Blutspendedienstes Baden-Württemberg-Hessen. Durch die Altersobergrenze von 71 würden viele Stammspender wegbrechen. Junge Spender seien rar.

Der Grund hierfür sei unter anderem darin zu sehen, dass junge Menschen etwa nach dem Studium oder der Ausbildung weggingen und nicht mehr spenden, die älteren jedoch blieben.

Der Blutspendedienst bemühe sich, vor allem bei jungen Leuten ein Bewusstsein dafür zu wecken, wie wichtig Blutspenden für die Gesellschaft seien. „Wir gehen verstärkt in die Schulen und Hochschulen“, sagt Debus.

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Quelle: HNA

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