Rundfunk-Beitrag bringt mehr Belastung für Firmen und Behörden

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Symbolbild GEZ

Waldeck-Frankenberg. Die neue Regelung bei den Rundfunkgebühren sorgt bei Unternehmen und Behörden im Landkreis für mehr Bürokratie und höhere Kosten. Das hat eine HNA-Recherche ergeben.

Der Kreisverwaltung beispielsweise liegen derzeit zwar noch keine Bescheide von der Gebühreneinzugszentrale (GEZ) vor, erklärte Petra Frömel von der Pressestelle. Schon jetzt lasse sich aber sagen, dass der Verwaltungsaufwand für die neue Regelung höher als bisher sei.

Ein Beispiel dafür sei der Bereich Schulen: Da der Kreis Schulträger ist, werde der GEZ-Beitrag auch dort abgerechnet. Doch für die Höhe der Zahlung spiele auch die jeweilige Anzahl der Lehrer eine Rolle. Da diese beim Land beschäftigt sind, sei man für die aktuellen Zahlen auf Angaben des Staatlichen Schulamts angewiesen. Somit habe man die GEZ gebeten, sich direkt mit diesem abzustimmen.

Teurer wird es für Kommunen. So geht die Stadt Korbach von bis zu 5000 Euro Mehrkosten aus. Bisher habe man knapp 600 Euro pro Jahr GEZ-Gebühr entrichtet, sagte Karin Schmidt vom Hauptamt. Die bislang befreiten Kindergärten und das Jugendhaus würden kostenpflichtig.

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Quelle: HNA

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